Kindesmissbrauch
Kirk-Attentat: Erster Verdächtiger entpuppt sich als Sexualstraftäter
Der Fall sorgt bis heute für Schlagzeilen. Kurz nach der Tat trat ein älterer Mann ins Rampenlicht – mit einem Geständnis, das sich später als Lüge herausstellte.
71-Jähriger meldete sich als Täter
Der 71 Jahre alte George Zinn behauptete gegenüber den Einsatzkräften, dass er für den Schuss verantwortlich sei. Nach Angaben des Sheriffs im Bezirk Utah (USA) wollte er mit dieser Falschaussage erreichen, dass der eigentliche Täter mehr Zeit zur Flucht habe. Durch sein Verhalten brachte er die Ermittlungen ins Stocken.
Wenige Stunden nach seiner Festnahme erlitt Zinn gesundheitliche Probleme und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort räumte er schließlich ein, dass er mit der Tat nichts zu tun habe.
Schockierende Funde auf dem Telefon
Bei der Durchsuchung seines Mobiltelefons stießen die Ermittler jedoch auf Inhalte, die für weiteren Aufruhr sorgten. Zinn hatte selbst eingeräumt, dass die Beamten dort „sehr belastendes Material“ finden würden.
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Die Polizei entdeckte mehr als 20 Aufnahmen von Kindern im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren. Die Fotos zeigten die Kinder in unterschiedlichen Situationen, die eindeutig sexuellen Charakter hatten. Zudem wurden Chat-Nachrichten gefunden, in denen Zinn diese Bilder mit anderen Personen teilte. Der 71-Jährige gab zu, dass er die Dateien für seine persönliche Befriedigung nutzte. Besonders verstörend: Er erklärte, dass er Kinder in dieser Altersgruppe gezielt bevorzuge.
Festnahme wegen schwerer Delikte
Zinn sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Anklage lautet unter anderem auf „Behinderung der Justiz“ und „sexuelle Ausbeutung eines Minderjährigen“. Eine Verbindung zwischen ihm und dem tatsächlichen Schützen konnten die Ermittler nicht feststellen.
Festnahme des mutmaßlichen Täters
Die Polizei konnte den mutmaßlichen Schützen identifizieren: Der 22-jährige Student Tyler Robinson wurde gefasst. Die Ermittler warten derzeit auf sein Geständnis.
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