Zugeständnisse
Kurz vor Gipfel: DAZU ist die Ukraine plötzlich bereit
Die Spannung steigt: Am Freitag will Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Anchorage (Alaska) empfangen, um dort über eine mögliche Friedenslösung im seit fast dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verhandeln.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wird am Gipfel voraussichtlich nicht teilnehmen, versucht sich aber im Hintergrund mit Europa und den USA abzustimmen. Wie der britische „Telegraph“ am Dienstag berichtet, ist Kiew dabei offenbar auch zu Zugeständnissen bereit.
Die Karte zeigt den Frontverlauf im Ukraine-Krieg mit Stand 21. Juli 2025. Sie hebt von Russland beanspruchte Regionen hervor. Die Krim ist seit 2014 von Russland kontrolliert. Vor Beginn der Invasion 2022 waren Teile von Luhansk und Donezk russisch kontrolliert. Bis Juli 2025 wurden große Gebiete in Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson von Russland weitgehend erobert. Quelle: ISW/Critical Threats.
Gebietsaustausch
Dem Bericht zufolge ist Selenskyj mit einem Gebietsaustausch mit Russland einverstanden. So soll die derzeitige Frontlinie eingefroren werden und Moskau damit die Kontrolle über Teile der Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson erhalten. Auch die Krim soll russisch bleiben.
Spekuliert wurde zuletzt auch, dass sich die Ukraine ganz aus den Regionen Luhansk und Donezk zurückziehen könnte. Putin ist bisher offiziell noch nicht von seiner Maximalposition abgerückt. Laut russischer Verfassung sind die vier ukrainischen Regionen ebenso wie die Krim vollständige Teile Russlands.
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