Trotz Kriegsrecht

Thailand: Machtkampf geht weiter

Thailand
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Juristen und Kommentatoren sehen keinen Lösungsansatz der Krise.
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Die Verhängung des Kriegsrechts nach monatelangen politischen Turbulenzen hat die Situation in Thailand zunächst nicht verändert. Die beiden verfeindeten Lager kündigten die Fortsetzung ihrer Kampfes um die politische Vorherrschaft an.

Soldaten halten Wache
Auf den Straßen der Hauptstadt Bangkok ging das Leben am Mittwoch seinen normalen Gang. Geschäfte waren geöffnet und der Nahverkehr lief reibungslos. An einigen Straßenkreuzungen hielten Soldaten Wache.

"Wir müssen unseren guten Kampf fortsetzen", beschwor der Anführer der Regierungsgegner, Suthep Thaugsuban, am Dienstagabend seine Anhänger in einem Protestlager. Armeechef Prayuth Chan-ocha hatte die Fortsetzung der Demonstrationen erlaubt. Die Demonstranten dürfen aber keine Protestzüge abhalten. "Wir müssen uns beeilen und die letzten Überbleibsel der Willkürherrschaft fortjagen", sagte Suthep. Gemeint war damit die 2011 gewählte Regierung. Die Regierungsgegner versuchen seit November, die Regierung zu stürzen. Sie werfen ihr Korruption und Vergeudung von Staatsgeldern vor.

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