Kuba

Twitter-Gerücht: Fidel Castro tot?

Fidel Castro
© APA/dpa, twitter
Ein körniges Schwarz-Weiß-Foto entpuppt sich als plumpe Fälschung.
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Jedes Jahr taucht das Gerücht vom Ableben Castros (85) aufs Neue auf - diesmal wird es über das soziale Netzwerk "Twitter" verbreitet. Auslöser für das Gerücht ist ein körniges Schwarz-Weiß-Foto, das den "Máximo Lider" - oder einen Mann, der ihm sehr ähnlich sieht - mit geschlossenen Augen zeigt.

Erfahrene Twitter-User nehmen das neue Gerücht mit Humor. So schreibt etwa Alfredo Arense: "Nicht einmal, wenn er es selbst bestätigt, würde ich glauben, dass Fidel Castro tot ist."

Nachricht ist ein Fake

Das Bild wurde vom dominikanischen Journalisten Santiago Contreras am 29. Dezember in seinem Blog veröffentlicht und von dort per Twitter-Nachrichten verbreitet. Die US-Zeitung "Miami Herald" ging den Spuren des Fotos nach und lokalisierte den Ursprung des Gerüchts in Chile.

Der IT-Blog "Naked Security" warnte schon im August des Vorjahres vor einer Spam-Mail mit dem Titel "Fidel Castro tot", die ebendieses Foto zum Inhalt hat. Empfänger der Nachricht sollten auf das Bild klicken, um weitere Informationen zu erhalten. Doch Neugierige erhielten durch diesen Klick nicht weitere Infos, sondern ein Schadprogramm. Ihre Rechner wurden mit einem sogenannten Trojaner infiziert.

Screenshot Castro
© Naked Security

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