Mega-Explosion

Supertanker fuhr in Straße von Hormuz auf Seemine

Nächtlicher Brand auf einem Schiff bei Hormuz, Flammen und Rauch sind zu sehen.
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Das Schiff war mit mehr als zwei Millionen Barrel Rohöl beladen
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In der Straße von Hormuz ist ein Supertanker laut Iranischen Revolutionsgarden auf eine Seemine gefahren. Es habe eine Explosion und einen Brand an Bord gegeben. Iranische Medien berichteten in der Nacht auf Samstag, der Tanker habe mehr als zwei Millionen Barrel (Fässer je 159 Liter) Rohöl geladen. Das Schiff habe versucht, die Meerenge unerlaubt mit Täuschungsmanövern und der Unterstützung des US-Militärs zu passieren. Über das Befinden der Besatzung gab es keine Angaben.

Die Straße von Hormuz sei geschlossen, betonten die Revolutionsgarden demnach. Die iranischen Angaben zu dem Vorfall ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Auch das Ausmaß des Brandes an Bord des Tankers blieb zunächst unklar, genauso wie Verbleib und Wohlergehen der Besatzungsmitglieder. Das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) und die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) machten in der Nacht zunächst keine Angaben zu dem vom Iran berichteten Vorfall.

Die an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breite Straße von Hormuz ist im Iran-Krieg zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington geworden. Die Meerenge ist für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas von großer Bedeutung.

Der Iran blockiert seit Beginn des Krieges Ende Februar mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr weitestgehend. Zudem wird dem Iran vorgeworfen, die Meerenge teils vermint zu haben. Die USA wiederum blockieren iranische Häfen und Küstengebiete, um der Islamischen Republik Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren.

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