In Wien

2 Syrische Clans lieferten sich Massenschlägerei

Massenschlägerei auf offener Straße und in Innenhof von Wohnhaus (Symbolfoto)
© TZ ÖSTERREICH / Niesner
14 Personen im Alter von neun bis 43 Jahren waren beteiligt, als sich zwei Großfamilien aus noch nicht geklärter Ursache in die Haare gerieten.
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Wien. Wie die Polizei berichtet, war es Dienstagabend in Meidling zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen zweier syrischer Großfamilien gekommen. Begonnen hat der Clan-Krieg um 19 Uhr, als es zunächst zu einer erste Massenschlägerei auf offener Straße  zwischen Angehörigen beider Familien kam.  Mehrere Personen wegen des Verdachts der gegenseitigen Körperverletzung angezeigt.

Mädchen (15) erfand Messerüberfall

Hier auf offener Straße in de Bendlgasse kam es zu Massentumuluten.
Hier auf offener Straße in de Bendlgasse kam es zu Massentumuluten. © google maps

Gegen 20:10 Uhr wurde die Exekutive erneut alarmiert, nachdem es zu einer weiteren Auseinandersetzung mit zahlreichen Beteiligten gekommen war. Aufgrund der Vielzahl an Personen standen zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz. Fünf Personen wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Mehrere Beteiligte gaben an, dass ein Messer - das allerdings nicht gefunden wurde - im Spiel gewesen wäre.

Ein Teenagermädchen (15)  gab überdies an, mit dem Umbringen bedroht und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Ein 16-jähriger Tatverdächtiger wurde daraufhin festgenommen. Im Zuge der weiteren Erhebungen stellte sich jedoch heraus, dass sich die Frau ihre Verletzungen selbst zugefügt hatte. Der festgenommene angebliche Widersacher wurde daraufhin wieder enthaftet. Die Jugendliche wurde wegen des Verdachts der Verleumdung angezeigt.

Nachdem sich die Situation zunächst beruhigt hatte, kam es kurze Zeit später erneut zu wilden Szenen zwischen den beiden Clans. Ein Mann gab an, zuvor von zwei Angreifern verletzt worden zu sein. Zwei weitere Männer meldeten ebenfalls, leicht Blessuren abbekommen zu haben. Im Innenhof eines Wohnhauses fanden Einsatzkräfte der WEGA einen Teleskopschlagstock, der sichergestellt wurde. Gegen Mitternacht war dann endlich Ruhe.

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