Riesenspinnen

Darum tauchen plötzlich Taranteln in unseren Häusern auf

Nahaufnahme einer Wolfsspinne mit behaarten Beinen auf einem Blatt liegend.
© Getty Images
Im Burgenland werden derzeit vermehrt Südrussische und Schwarzbäuchige Taranteln gesichtet. Die großen Spinnen tauchen an milden Herbsttagen auch in Gärten, Kellern und Häusern auf.
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Wer im Burgenland aktuell einer auffällig großen Spinne begegnet, braucht nicht in Panik zu geraten. Die Südrussische Tarantel hat sich dort in den vergangenen Jahren ausgebreitet und erreicht eine Körpergröße von bis zu vier Zentimetern. An milden Herbsttagen zeigen sich die Tiere gelegentlich in Wohnbereichen oder Gärten. Der Grund für die aktuellen Sichtungen liegt im Verhalten der Männchen, die sich auf der Suche nach einer Partnerin befinden. Für Menschen sind sowohl die Südrussische als auch die Schwarzbäuchige Tarantel harmlos.

Unterschiedliche Verteilung der beiden Spinnenarten

Die zwei Arten verteilen sich nicht gleichmäßig über das Bundesland. Die Südrussische Tarantel ist häufiger im Nordburgenland anzutreffen, während die Schwarzbäuchige Tarantel eher im Süden vorkommt, erläuterte Carolina Trcka-Rojas vom Naturschutzbund Österreich gegenüber dem "ORF Burgenland". Wie viele Exemplare insgesamt im Burgenland leben, lässt sich aktuell nicht genau abschätzen. Bislang wurden 47 Meldungen zur Südrussischen Tarantel und 31 Meldungen zur Schwarzbäuchigen Tarantel registriert.

Naturschutzbund sieht derzeit keine Invasion

Trotz der gemeldeten Sichtungen sieht der Naturschutzbund keinen Grund zur Sorge. Es handelt sich um eine völlig natürliche Ausbreitung der Tiere. Zudem sind die Bestandszahlen derzeit nicht so hoch, dass sie das heimische Ökosystem verändern würden, wie im Bericht des ORF weiter ausgeführt wird.

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