Spot für 3 Bezirke

22 Millionen Euro für Mega-Mistplatz in Wien

Autos und Schilder für Mülltrennung auf dem Mistplatz Ottakring bei bewölktem Himmel.
© Stadt Wien
In der Kendlerstraße startet der Neubau eines hochmodernen Mistplatzes. Wer also in Ottakring, Penzing oder Rudolfsheim-Fünfhaus Sperrmüll, Elektrogeräte oder Grünschnitt entsorgen will, darf sich auf eine völlig neue Anlage freuen.
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Der Mistplatz in Ottakring stößt an seine Grenzen. Aus diesem Grund wird nur wenige Meter entfernt ein neuer Standort errichtet, der das Entsorgen einfacher und effizienter machen soll. 22 Millionen Euro investiert die Stadt Wien in das Projekt, das bis 2028 fertig sein soll. Während der Bauarbeiten bleibt die bestehende Anlage weiterhin in Betrieb, ehe sie vom Neubau abgelöst wird.

Für die Besucher bringt der Neubau spürbare Verbesserungen. Künftig stehen mehr als doppelt so viele Sammelbereiche zur Verfügung. Überdachte und abgesenkte Mulden sollen die Abgabe von Abfällen bei Regen, Schnee oder Hitze erleichtern. Zusätzlich gibt es gratis Kompost sowie eine 48er-Tandler-Box, durch die gut erhaltene Gegenstände ein zweites Leben bekommen, statt buchstäblich im Müll zu landen.

Grünes Vorzeigeprojekt

Auch optisch soll sich der neue Mistplatz von klassischen Entsorgungsanlagen abheben. Geplant sind begrünte Fassaden und Dächer, Schallschutzmaßnahmen sowie Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Damit entsteht am ehemaligen Betriebsareal nicht nur ein moderner Mistplatz, sondern ein wichtiger Baustein für die Abfallwirtschaft der Zukunft. Mit dem lang ersehnten Neubau bekommt der Westen Wiens nun eine Anlage, die Entsorgung, Wiederverwertung und Klimaschutz erstmals unter einem Dach vereint.

"Mit dem neuen modernen Mistplatz ganz in der Nähe der bestehenden Anlage verbessern wir das Abfallsammelsystem in unseren Bezirken entscheidend. Kurze Wege, einfaches Entsorgen und ein tolles 48er-Angebot – davon profitieren alle Bewohnerinnen und Bewohner unserer Bezirke", sind sich die Bezirksvorsteher Stefanie Lamp (16. Bezirk), Michaela Schüchner (14. Bezirk) und Dietmar Baurecht (15. Bezirk) einig.

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