Rührend
WM-Schiri nach "Abschub" in Somalia gefeiert
Artan war via Nairobi und Istanbul angereist und wollte am Samstag in Miami in die USA einreisen. US-Grenzbeamte hätten ihn zu seiner Reise sowie zur politischen Lage in Somalia befragt, vor allem zur islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab, die in Teilen des Landes aktiv ist und seit Jahren gegen die somalische Regierung kämpft.
Aufheiternde Geste bei Rückkehr
Die Überprüfung am Flughafen in Miami habe bei Artan "Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen" ergeben, teilte ein namentlich nicht genannter US-Regierungsvertreter dem Nachrichtensender CNN mit. Einzelheiten habe er nicht genannt.
Nun kann der beste Schiedsrichter Afrikas nicht an der WM teilnehmen. Neben Trauer, Enttäuschung und Entsetzen, gibt es aber auch ganz andere Reaktionen. So feiern ihn die Somalier, wie er wieder in sein Land zurückkehrt - eine aufheiternde und schöne Geste.
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