RAUMFAHRT-ERFOLG

Ariane 6 hebt erfolgreich ins All ab

© Getty Images
Erfolgreicher Start für Europas neue Schwerlastrakete: Die Ariane 6 ist am Mittwoch vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet.
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Mit an Bord waren 36 Satelliten des Amazon-Projekts Kuiper. Auch österreichische Technologie spielt bei der Rakete eine wichtige Rolle.

Wichtiger Test für Europas Raumfahrt

Die Mission gilt als besonders bedeutend, weil die Ariane 6 erstmals in ihrer leistungsstärksten Version mit vier Boostern gestartet ist. Die Rakete soll Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum sichern und tritt als europäische Alternative zu Anbietern wie SpaceX an.

An Bord befanden sich 36 Satelliten für Amazons Internetprojekt Kuiper. Die Mission soll zeigen, dass die Ariane 6 auch große Satelliten-Konstellationen zuverlässig ins All bringen kann.

Österreich liefert wichtige Bauteile

Weniger bekannt: Auch österreichische Unternehmen sind an der Ariane 6 beteiligt. Laut ESA stammen mehrere wichtige Komponenten aus Österreich. Dazu gehören unter anderem Wärmeschutzsysteme, Teile für die Steuerung des Oberstufen-Triebwerks, elektronische Schaltungen sowie Ventile für das Antriebssystem.

Auch der Raumfahrtzulieferer Beyond Gravity aus Wien liefert Hochtemperatur-Isolierungen für Ober- und Unterstufe der Rakete. Diese Bauteile gelten als missionskritisch.

Europa setzt auf eigene Raumfahrt

Die Ariane 6 wurde als Nachfolgerin der Ariane 5 entwickelt und soll Satelliten für staatliche und kommerzielle Kunden ins All transportieren. An dem Projekt sind Unternehmen aus zahlreichen europäischen Ländern beteiligt.

Mit dem erfolgreichen Start hat Europa einen weiteren wichtigen Schritt getan, um langfristig unabhängig Zugang zum Weltraum zu behalten.

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