NEUE STUDIE
Schon ein Glas Alkohol erhöht das Krebsrisiko
Für die Untersuchung werteten Wissenschafter zahlreiche internationale Gesundheitsdaten aus. Das Ergebnis: Alkohol zählt weiterhin zu den wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass das Risiko nicht erst bei starkem Alkoholkonsum ansteigt. Bereits geringe Mengen könnten negative Auswirkungen haben.
Mehrere Krebsarten betroffen
Laut den Forschern besteht ein Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und verschiedenen Krebsarten. Dazu zählen unter anderem Brustkrebs, Darmkrebs, Leberkrebs sowie Krebserkrankungen im Mund-, Rachen- und Speiseröhrenbereich.
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Je mehr Alkohol konsumiert wird, desto stärker steigt das Risiko.
Kein sicherer Grenzwert
Die Studienautoren weisen darauf hin, dass es aus medizinischer Sicht keinen völlig risikofreien Alkoholkonsum gibt. Selbst kleine Mengen könnten langfristig gesundheitliche Folgen haben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder gelegentliche Alkoholkonsum automatisch zu Krebs führt. Vielmehr erhöht sich statistisch das Risiko.
Millionen Fälle weltweit
Gesundheitsorganisationen führen jedes Jahr hunderttausende Krebsfälle weltweit zumindest teilweise auf Alkoholkonsum zurück. Dennoch wird dieser Zusammenhang in der Bevölkerung oft unterschätzt. Experten sehen deshalb weiteren Aufklärungsbedarf.
Warum Alkohol Krebs fördern kann
Beim Abbau von Alkohol entsteht im Körper unter anderem Acetaldehyd. Diese Substanz kann das Erbgut von Zellen schädigen und gilt als krebserregend. Zusätzlich können Entzündungsprozesse und hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen.
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