Schock-Enthüllung

FlyDubai-Terrorist plante Anschlag auf Flughafen Tel Aviv

Flugzeug von FlyDubai im Flug, oben rechts ein Pilot in Uniform.
© Getty/Facebook
Der vereitelte Absturz eines Passagierflugzeugs der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Weg nach Tel Aviv Ende September war den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zufolge als Selbstmordanschlag geplant.
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Der Co-Pilot aus dem Oman habe vorgehabt, die Maschine in ein Terminal Flughafens Ben Gurion in Israel zu steuern, teilte der Generalstaatsanwalt der VAE am Freitag der Nachrichtenagentur WAM zufolge mit. Er sei von den Anschlägen des 11. September 2001 inspiriert gewesen.

Ermittlungen hätten ergeben, dass der Co-Pilot zwei frühere Flüge nach Tel Aviv genutzt habe, um sich mit der Flugroute und dem Flughafen vertraut zu machen, hieß es. Der Mann sei im Jänner 2026 zu Flydubai gewechselt habe zuvor unter anderem für Oman Air gearbeitet.

Bei dem Vorfall hatte der Co-Pilot den indischen Flugkapitän mit einem Messer angegriffen, woraufhin der Jet in 30 Sekunden knapp 4.300 Meter in die Tiefe stürzte. Dem verletzten Kapitän war es den Angaben zufolge aber gelungen, die Cockpittür zu entriegeln. Passagiere und Besatzungsmitglieder drangen daraufhin ein und überwältigten den Angreifer. Ein zufällig anwesendes zweites Pilotenpaar an Bord landete die Maschine anschließend sicher im saudi-arabischen Tabuk. An Bord waren 174 Menschen, zumeist Israelis. Beide Piloten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Als Reaktion auf den Vorfall will Israel die Kontrollen ausländischer Piloten verschärfen.

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