Hormuz

Iran bekennt sich stolz zum Tankerangriff

Iran Patrouille
© AFP
Die iranischen Revolutionsgarden prahlen jetzt mit einer Attacke auf einen Tanker. Der Grund für den Beschuss: Man war ohne Genehmigung des Irans unterwegs.
OE24 auf Google bevorzugen

Hinterhalt im Nadelöhr: die iranischen Revolutionsgarden haben einen Flüssiggastanker ins Visier genommen.

Die Besatzung der "NV Sunshine" dürfte sich den Tag wohl anders vorgestellt haben. Anstatt durch die Straße von Hormuz gemütlich durchzufahren wurde man Opfer einer Attacke.

Durchfahrt dank US-Marine

Das Handelsschiff befand sich Berichten zufolge nahe der Küste des Oman. Die US-Marine hatte dort Handelsschiffe mit ausgeschaltetem Transponder begleitet – so konnte der Handel wenigstens weitergehen.

Aus Sich des Irans ist das keine legale Vorgehensweise. Jedes Schiff, das nicht die vom Iran sanktionierten Durchfahrtsrouten verwendet, werde beschossen, so die Garden gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.

Das an der engsten Stelle kaum 40 Kilometer breite Nadelöhr von Hormuz ist einer der wichtigsten Zankäpfel im Nahen Osten. Rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls, ein fünftel des weltweiten Erdgases und knapp ein Drittel der globalen Düngemittel werden hier ausgeführt.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden