Lügen-Geständnis

JP Kraemer erfand den Selbstmord seiner Mutter

Nach dem bitteren Karriere-Aus wegen Gewaltvorwürfen muss Tuning-Star Jean Pierre "JP" Kraemer nun mit der nächsten Lebenslüge aufräumen. In einem Video gestand der Unternehmer, dass seine Mutter nicht durch Selbstmord starb, sondern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.
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Der Dortmunder YouTube-Star und Gründer von JP Performance macht derzeit radikal reinen Tisch. Nach den schweren Anschuldigungen wegen häuslicher Gewalt gegen seine Ehefrau, die zu seinem angekündigten Rückzug führten, korrigiert Kraemer nun auch seine eigene Familiengeschichte. In einem emotionalen Videoclip, den er auf der Plattform Instagram direkt aus seinem Auto heraus hochgeladen hat, räumt er mit einer jahrelangen Lüge auf.

Die Wahrheit über den Tod der Mutter

Bislang hatte Kraemer in der Öffentlichkeit und gegenüber seinen Millionen Fans stets behauptet, seine Mutter habe Selbstmord begangen. Diese Darstellung zieht er nun offiziell zurück. Kraemer berichtet in dem kurzen Clip von einem Telefonat mit seiner Schwester und gesteht offen: "Meine Aussage, dass meine Mutter Selbstmord gemacht hat, ist falsch. Sie ist bei einem Verkehrsunfall gestorben. Das war falsch von mir, das zu sagen."

Die genauen Umstände des tödlichen Verkehrsunfalls ließ der Tuning-Influencer in seinem neuen Statement allerdings offen. Die Enthüllung wirft jedoch ein völlig neues Licht auf die Persönlichkeit und die Glaubwürdigkeit des einstigen YouTube-Lieblings, der sich über Jahre hinweg ein gigantisches Firmenimperium aufgebaut hat.

Biografie "Angstgetrieben" war dramatisiert

Besonders pikant ist die Tatsache, dass Kraemer diese Falschmeldung sogar in seiner eigenen Biografie mit dem Titel "Angstgetrieben" schriftlich festgehalten hat. In dem Buch schilderte er im Detail ein dramatisches Szenario: Seine Mutter sei mit ihrem Auto gezielt auf Bahngleise gefahren, um sich dort von einem herannahenden Zug erfassen zu lassen. Diese Geschichte entpuppt sich nun als reine Erfindung.

Kraemer gibt in seiner Videobotschaft zu, dass er in seiner Biografie die eigene Kindheit an vielen Stellen bewusst dramatisiert hat. Er habe manche Erlebnisse und Geschehnisse deutlich stärker dargestellt, als sie in der Realität eigentlich passiert sind. Für diese bewussten Übertreibungen und die Unwahrheiten rund um den Tod seiner Mutter entschuldigte sich der Auto-Influencer nun öffentlich.

Versöhnung mit der Schwester und Firmen-Aus

Trotz des bitteren Beigeschmacks der Lügen-Beichte gibt es in Kraemers Familie offenbar auch erste Annäherungen. Der YouTuber berichtet, dass er nach langer Zeit der Funkstille wieder Kontakt zu seiner Schwester aufgenommen habe. Dafür sei er im Moment sehr dankbar.

Das endgültige Ende des Imperiums

Diese erneute Beichte folgt auf das bereits angekündigte, endgültige Aus für seine berufliche Karriere. Auf YouTube hatte Kraemer kurz zuvor in einem emotionalen Abschiedsvideo erklärt, dass er nicht nur die Führung seiner weltbekannten Tuning-Firma JP Performance abgeben werde, sondern alle seine Unternehmen komplett schließen wird.

"Ich denke, das wird das letzte Video sein, das ich aufnehmen werde und so veröffentlichen werde", erklärte er sichtlich gezeichnet. Die Gewaltvorwürfe seiner Ehefrau Julia Meck hatten den Stein ins Rollen gebracht. Mit der Schließung aller Betriebe zieht Kraemer nun den endgültigen Schlussstrich unter ein turbulentes Kapitel der deutschen und österreichischen Tuning-Geschichte, das mit einem moralischen Totalschaden endet.

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