Alle Stellungnahmen von Institutionen im Überblick (Stand: Montag, 14 Uhr)
Negativ:
RZ Regionalzeitungs GmbH: Gratis-Medien werden "diskriminiert"
Land OÖ: Gratis-Medien sollen einbezogen werden
RegionalMedien Austria AG: Förderziel wird nur teilweise erreicht, weil Gratis-Medien ausgeschlossen werden
Wirtschaftskammer: Wettbewerbsverzerrung droht, Gratis-Medien sollten einbezogen werden
Land Steiermark: Einschränkung auf kostenpflichtige Medien "nicht nachvollziehbar"
Städtebund: Einbezug von Gratis-Medien soll nochmal evaluiert werden, kostenlose Druckwerke als "zentraler Partner" für Städte und Gemeinden
Bote aus der Buckligen Welt, Herausgeber: Förderung soll nicht abhängig von Mitarbeiterzahl oder Abo-Preis sein
Bote aus der Buckligen Welt, Chefredakteur: Förderung soll nicht abhängig von Mitarbeiterzahl oder Abo-Preis sein
oe24 media group GmbH: Förderung ist wettbewerbsverzerrend
Justizministerium: Warnung vor kostspieligen Rechtsstreitigkeiten
Gemeindebund: Gratis-Regionalmedien sollten einbezogen werden
Land Tirol: Gratis-Medien sollten einbezogen werden, v.a. kostenlose Wochenzeitungen, Gefahr der selektiven Begünstigung
Rechnungshof: Empfehlungen aus RH-Prüfbericht werden nicht umgesetzt; Harmonisierung und Vereinheitlichungen
Obersteirische Rundschau: Wettbewerbsverzerrung
Land Salzburg: Gratis-Zeitungen sind gerade in ländlichen Regionen wichtig und sollten einbezogen werden
RegionalMedien Oberösterreich GmbH: Kostenlose Zeitungen werden diskriminiert
CITY Magazin: Ausschluss von Gratis-Medien ist diskriminierend
Stadt Wien: Beschränkung auf kostenpflichtige Medien soll noch einmal evaluiert werden, Einbezug von Gratis-Medien könnte Zielsetzung besser sichern
Bundeswettbewerbsbehörde: Gratis-Medien wirken "Nachrichtenwüste" in ländlichen Regionen entgegen, Warnung vor wettbewerbsverzerrenden Effekten
Freischreiber:innen Österreich: Forderung nach Einbezug von angemessener Bezahlung für freiberufliche Journalisten als Kriterium
Land Kärnten: Ausschluss der Gratis-Medien wird "im Lichte des Grundrechts der Meinungs- und Medienfreiheit (Art. 10 EMRK) sowie des verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatzes (Art. 7 Abs 1. B-VG) zu beleuchten sein"
Land Niederösterreich: Ausschluss von Gratis-Medien "trägt nicht zur Fairness auf dem Medienmarkt bei"
Land Burgenland: Beschränkung auf kostenpflichtige Tages- und Wochenzeitungen "zu eng gefasst"
Verband der Regionalmedien: "Keine sachlich überzeugenden wirtschaftlichen oder publizistischen " Argumente für Ausschluss von Gratis-Medien, verstößt gegen EMRK
Rundschau - Oberländer Wochenzeitung: Unterscheidung von Gratis- und Kauf-Medien ist nicht mit dem Förderzweck vereinbar
AHVV Verlags GmbH: Nicht sachgerecht, nicht wettbewerbsneutral und nicht verfassungsrechtlich unbedenklich
Neutral:
KommAustria: Einige Anmerkungen, Verbesserung von Ungenauigkeiten
ÖGB: Einige Anregungen, etwa arbeitsrechtliche Verantwortung
Post AG: Forderung, dass Förderung nicht wettbewerbsverzerrend wirkt
Land Vorarlberg: Keine Einwände
Finanzministerium: Einige Anmerkungen über Ungenauigkeiten im Gesetzestext
Bundeskanzleramt: Kleine Verbesserungen, Hinweis auf Tippfehler im Gesetzestext
Positiv:
VÖZ: Förderung wird begrüßt
Bundesarbeitskammer: Fonds zur digitalen Transformation steht Gratis-Medien offen