Heimliche Geburt

Nach Tat bei McDonald’s: Studentin (22) tötet Neugeborenes

© Getty Images
Eine Studentin aus Kentucky brachte ihr Baby heimlich zur Welt und tötete den Neugeborenen kurz darauf. Danach fuhr die 22-Jährige zu McDonald’s. Vor Gericht gestand sie nun die Tat.
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Die junge Frau hatte im vergangenen August allein in ihrem Zimmer ein Kind zur Welt gebracht. Ihre Mitbewohnerin bemerkte dabei ungewöhnliche Geräusche aus dem Zimmer.

Etwa eine Stunde später kam die Studentin heraus und erklärte laut ihrer späteren Aussage, sie habe Hunger und wolle zu McDonald’s fahren.

Während sie im Fast-Food-Restaurant war, machte ihre Mitbewohnerin eine schreckliche Entdeckung: In einem Kleiderschrank fand sie blutige Handtücher und schließlich den leblosen Körper des Babys.

Der Säugling konnte nicht mehr gerettet werden.

"Ich habe sein Leben beendet"

Vor Gericht im US-Bundesstaat Kentucky gestand die mittlerweile 22-Jährige, ihr Baby erstickt zu haben.

"Ich stand unter Stress und das Baby kam unerwartet", erklärte sie unter Tränen. Sie habe den Jungen anschließend eingewickelt und in eine Plastiktüte gelegt.

"Ich habe ihm den Sauerstoff entzogen", sagte sie weiter.

Besonders erschütternd: Zunächst hatte die ehemalige Cheerleaderin der Universität von Kentucky gegenüber der Polizei behauptet, das Kind könnte bereits tot zur Welt gekommen sein. Eine Obduktion ergab jedoch, dass der Junge nach der Geburt gelebt hatte.

Später räumte die Studentin ein, Wimmern und Bewegungen ihres Babys wahrgenommen zu haben.

Vor Gericht sagte sie schließlich: "Anstatt ihm zu helfen, habe ich sein Leben beendet."

Handy verrät ihre Vorbereitung

Auch die Auswertung ihres Smartphones spielte bei den Ermittlungen eine Rolle. Daraus ging hervor, dass sich die Studentin in den Monaten vor der Geburt intensiv mit ihrer Schwangerschaft und der bevorstehenden Entbindung beschäftigt hatte.

Die 22-Jährige bekannte sich schließlich in allen Anklagepunkten schuldig.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von mehr als zehn Jahren. Das Urteil soll am 16. Oktober verkündet werden.

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