Fast Food

Österreicher essen 28 Mio. Cheeseburger im Jahr

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McDonalds hat bei den Filialen im Land aufgestockt.
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Pro Kopf isst jeder Mensch in Österreich drei Cheeseburger im Jahr. Der Burger-Riese McDonald‘s hat hierzulande – pro Kopf – mehr Filialen als in Großbritannien oder Deutschland.

212 Filialen der Burgerkette gibt es hierzulande. Steuern zahlt die Burgerkette rund 200 Millionen Euro im Jahr an die Republik.

Über den Gewinn und Umsatz in Österreich hält man sich auf oe24-Anfrage bedeckt. Die Ergebnisse werden intern an die internationale McDonald‘s-Gruppe gemeldet, die 2025 weltweit 8,5 Milliarden Dollar Nettogewinn mit ihren Fritteusen und Eismaschinen erwirtschaftet hat (+4%).

9.600 Mitarbeiter in Österreich

In Österreich hat McDonald‘s 51 Franchisenehmer und 9.600 Mitarbeiter. Die Franchisenehmer führen mehr als 90 % der Standorte in Österreich.

Rindfleisch und Milch, Freilandeier und Kartoffeln für Pommes frites stammen zur Gänze aus Österreich.

Systemgastronomie wächst trotz gestiegener Preise

KFC © Getty Images

Während die US-Pizzakette Domino's in Österreich gescheitert ist, herrscht auf dem gesamten hiesigen Fastfood-Markt keine Schwäche. Das gilt trotz gestiegener Preise in der Systemgastronomie, die in den vergangenen fünf Jahren je nach Berechnung um 30 bis knapp 45 Prozent angezogen haben, wie es von "Branchenradar" auf APA-Anfrage heißt. Ketten wie KFC, L'Osteria, Le Burger oder Kaiser's suchen weiter gezielt nach guten Standorten, so Remax kürzlich.

Dabei geht es um gute Positionen in Einkaufszentren, Innenstädten oder Fachmarktzentren an den Stadträndern. Die US-Geflügelkette KFC eröffnete zuletzt unter anderem einen neuen Flagship-Standort in Wien Mitte - The Mall, während Kaiser's neue Standorte im City Center Amstetten (Niederösterreich) sowie in der Innenstadt von St. Pölten angekündigt hat, so Remax.

Kein billiger Spaß

Österreich hat mit seinen 212 Standorten des Platzhirschen McDonald's mit gut 22 Standorten pro Million Einwohner mittlerweile klassischere Fastfood-Märkte wie Großbritannien oder Deutschland überholt, zeigen entsprechende Berechnungen. In Europa liegt hier nur Frankreich knapp vor der Alpenrepublik. Standorte von KFC oder Subway finden sich mittlerweile in Bezirksstädten wie Spittal an der Drau in Kärnten oder Liezen in der Steiermark.

Dabei ist dieses Essen kein billiger Spaß. Bei den Unternehmen der Fast Food-Systemgastronomie haben sich die Verkaufspreise zwischen 2020 und 2025 in Lokalen und deren "Cafés" nominell um 43 Prozent erhöht, in Schnellrestaurants und Take-Away-Betrieben um 44 Prozent, so Branchenradar. In der klassischen Gastronomie waren es gut 40 Prozent.

Allerdings sei der Preisauftrieb in der Fast Food-Systemgastronomie durch "Menü"-Rabatte und Gutscheine abgeschwächt. Tatsächlich seien die Preise laut der Beratungsfirma daher nur um etwa 25 bis 30 Prozent gestiegen, "also mehr oder weniger mit der Inflation". Der Umsatz der Systemgastronomie belief sich im Vorjahr auf 1,15 Mrd. Euro. Das entsprach einem Plus von 8,4 Prozent gegenüber 2024.

Neben den Preisaktionen punkten die Fast-Food-Lokale laut Branchenkennern vor allem mit verlässlichen, meist täglichen Öffnungszeiten sowie einer guten Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit der Standorte.

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