Dienstzeitmodell

Pilot-Projekt in Gänserndorf für mehr Polizei-Präsenz

Mehrere Polizistinnen und Polizisten stehen bei einem Einsatz vor einem Einsatzfahrzeug in Wien.
© APA/HARALD SCHNEIDER
Innenministerium ortete Plus bei bedarfsorientierten Streifen - Überstundenkontingente teilweise noch nicht voll ausgeschöpft
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Im niederösterreichischen Bezirk Gänserndorf hat am Dienstag die Test- und Einführungsphase des neuen Dienstzeitmanagements (DZM) der Polizei begonnen. Aus Sicht des Innenministeriums ermöglicht das System für September mehr bedarfsorientierte Streifen. "Damit stehen zusätzliche Kapazitäten für die sichtbare Polizeipräsenz zur Verfügung", hieß es am Donnerstag per Aussendung. Überstundenkontingente seien indes noch nicht voll ausgeschöpft worden.

Der Bezirk Gänserndorf ist einer von fünf Bezirken in Österreich, in denen das neue Dienstzeitmanagement getestet wird. Die übrigen sind Bregenz, Linz, Leibnitz, und Wien-Brigittenau. Betroffen von der Umstellung sind im Bezirk Gänserndorf 174 Beamte in 13 Dienststellen.

Zweistöckiges Gebäude mit "Polizei"-Schild am Eingang, daneben eine grüne Garage.
Bezirkspolizeikommando Gänserndorf. © Google Maps

Luft nach oben bei Dienstplanung

Nach Angaben des Innenministeriums konnten in dem niederösterreichischen Bezirk für September zusätzliche Polizeistreifen für die Präsenz im öffentlichen Raum eingeplant werden - "also zu Zeiten, in denen es zuvor weniger Präsenz gab", wie betont wurde. Neben diesen zusätzlichen Kapazitäten können laut Aussendung auch "Schwerpunktmaßnahmen verstärkt durchgeführt und Präventionsmaßnahmen intensiver wahrgenommen" werden.

Von den Dienstplanern - das sind in der Regel die Kommandanten der Polizeiinspektionen - sei das vorhandene Kontingent an Überstunden für September allerdings "zum Teil noch nicht voll ausgeschöpft" worden, was einem "Paradigmenwechsel" bei der Herangehensweise geschuldet sei. Hier werde "angesetzt, weitergearbeitet und entsprechend geschult". (APA)

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