Staatssekretär

Pröll: Über 200 Millionen Euro für Digitalisierung

© APA/ROLAND SCHLAGER
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) nennt die vier Schwerpunkte der Digitalisierung.
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Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) will Österreich zu einer führenden Digitalnation machen. Laut jüngstem Digitalisierungsranking - Österreich belegte Platz 6 - sei man bereits auf einem guten Weg. Das Ziel der Regierung ist nun, einen Stockerlplatz zu erringen.

Daher gebe es auch in Zeiten notwendiger Budgetdisziplin Investitionen in diesem Bereich. "Unser Anspruch ist klar: Wir wollen Österreich zu einer führenden Digitalnation machen. Um dieses Ziel zu erreichen, investieren wir gezielt in die entscheidenden Schlüsselprojekte", so Pröll.

Die vier Schwerpunkte sind:

  • Weiterentwicklung der ID Austria und Umsetzung der europäischen EUDI-Wallet
  • Project X: Ausbau von Once-Only, Registeranbindungen und "dadeX"
  • Weiterführung und Stärkung der Digitalen Kompetenzoffensive
  • Ausbau von Public AI

Dafür wird auch das Digitalisierungsbudget erhöht. Konkret sollen für zentrale Vorhaben 2027 zunächst 106 Millionen Euro und 2028 dann 111,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Ergänzend dazu sind für Public AI zusätzlich sechs Millionen 2027 und 8,5 Millionen 2028 vorgesehen.

Des Weiteren soll es für Registerprojekte eine budgetrechtliche Ermächtigung von bis zu fünf Millionen Euro im Jahr 2027 sowie bis zu 10 Millionen Euro im Jahr 2028 geben. Insgesamt, über beide Jahre, ergibt sich so ein Volumen von mehr als 200 Millionen Euro.

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