Mitten in St. Petersburg

Russischer Top-Offizier bei Autoexplosion getötet

Menschen stehen vor einem Einkaufszentrum in Sankt Petersburg, zwei Autos parken davor.
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Bei der Explosion eines Autos in Sankt Petersburg ist einem Medienbericht zufolge ein russischer Offizier getötet worden.
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Bei dem Todesopfer handle es sich um einen Oberstleutnant, berichtet die russische Online-Zeitung "Fontanka". Seine Ehefrau, die sich ebenfalls in dem Fahrzeug befunden habe, sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Das russische Ermittlungskomitee teilt mit, es habe nach dem Brand eines Autos ein Strafverfahren eingeleitet. Die Behörde bestätigt den Tod einer Person und die Verletzung einer weiteren, macht jedoch keine Angaben dazu, ob es sich bei dem Todesopfer um einen Soldaten handelte. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor. Russland macht die Ukraine für eine Reihe von Anschlägen auf hochrangige Militärs und Personen verantwortlich, die mit dem russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland in Verbindung stehen. Ukrainische Stellen haben sich in einigen Fällen dazu bekannt, in anderen eine Beteiligung bestritten.

Selenskyj: Verletzte nach neuen russischen Angriffen

Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftschläge auf Ziele im Hinterland des Gegners fortgesetzt. "Die Russen haben kritische Infrastruktur in den Gebieten Poltawa, Sumy und Cherson angegriffen", so der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag auf sozialen Netzwerken.

Fünf Menschen seien unter anderem bei Angriffen in den Gebieten Saporischschja und Dnipropetrowsk verletzt worden, schrieb Selenskyj weiters. Nach Angaben örtlicher Behörden brannten östlich der Hauptstadt Kiew im Landkreis Boryspil Lagerhallen nach russischen Angriffen. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Abgestürzte Trümmerteile hätten auch in Kiew selbst Schäden an mehreren Gebäuden angerichtet. Im Zentrum der Dreimillionenstadt wurde der Militärverwaltung zufolge eine Sportanlage im unmittelbaren Zentrum beschädigt. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten eine Rauchwolke im Bereich des Walerij-Lobanowskyj-Stadions am Rande des Regierungsviertels.Schäden habe es auch nach Attacken im Gebiet der Hafenstadt Odessa gegeben.

Russland sprach von Angriffen auf Einrichtungen, die der ukrainische Armee dienen. Darunter Lager- und Montageeinrichtungen für Drohnen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Ziele seien Stahlwerke in den Städten Saporischschja und Krywyj Rih, Logistikzentren in und bei Kiew, eine Ölraffinerie in Krementschuk sowie die Häfen von Odessa, Tschornomorsk und Reni gewesen.

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