30 Millionen
Skigebiet muss Urlaubern Geld zurückzahlen
Wer in den vergangenen Jahren im italienischen Skigebiet Dolomiti Superski unterwegs war, kann unter Umständen Geld zurückfordern. Nach Ermittlungen der italienischen Wettbewerbsbehörde AGCM wegen mutmaßlicher Preisabsprachen zahlt der Verbund insgesamt 30 Millionen Euro an Tausende Kunden aus.
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Die Summe teilt sich auf in 18 Millionen Euro für Rabattgutscheine sowie 12 Millionen Euro an direkten Rückzahlungen. Ein Betroffener schilderte bei BILD ein konkretes Beispiel: Er war im März 2024 mit seiner dreiköpfigen Familie für eine Woche im Skigebiet Gröden. Die 6-Tage-Pässe kosteten damals zusammen 840 Euro. Durch die Regelung bekommt die Familie nun 168 Euro beziehungsweise 20 Prozent erstattet.
Gültigkeit für bestimmte Tarife
Von der Regelung profitieren Personen, die in den Wintersaisons zwischen 2022 und 2025 einen Talschafts-Skipass für einen Zeitraum von 1 bis 31 Tagen erworben haben. Die Einreichung der Ansprüche ist ab Donnersag, 15. Oktober, über ein Online-Portal möglich. Hierfür wird zwingend ein Kaufnachweis benötigt. Von der Entschädigung ausgenommen sind überregionale Dolomiti Superskipässe, Saisonskipässe einzelner Gebiete, Halbtagesskipässe sowie Angebote aus der Region Skirama Adamello Brenta. Ebenfalls ausgeschlossen bleiben Spezial- und Sondertarife wie Superski Family, Superdays, Ikonpass und Valle Silver. Betroffene Personen werden direkt kontaktiert.
Zwei Optionen zur Entschädigung
Für Anspruchsberechtigte stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Bei der ersten Variante erfolgt eine direkte Überweisung von 20 Prozent des damals gezahlten Betrags auf das eigene Konto. Alternativ kann ein Rabattgutschein gewählt werden, der 30 Prozent des damaligen Kaufpreises abdeckt. Dieser Gutschein lässt sich beim Erwerb zukünftiger Skipässe einlösen und ist bis zum Ende der Wintersaison 2028/2029 gültig.
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