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Teurer Sprit in Österreich geht vor Gericht

Ein Mann tankt sein Auto an einer TotalEnergies-Tankstelle in Nordfrankreich.
© APA/AFP/SAMEER AL-DOUMY
Das Ranking der teuersten Tankstellen zeigt Tirol ganz oben. Deshalb prüft man im Land erstmals ein Verwaltungsstrafverfahren. Aber auch sonst haben es die Preise für Diesel und Super in sich.
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Die Tiroler Bezirksverwaltungsbehörde prüft erstmals ein Verwaltungsstrafverfahren, denn der Sprit ist in Tirol noch teurer als anderso in Österreich.

Die Spritpreise blieben in den vergangenen Tagen recht stabil, am gestrigen Donnerstag notierte die E-Control für Diesel einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,154 Euro. Bei Benzin wurden 1,794 Euro je Liter verlangt.

Eine Konstante bei den Preisen ist, dass die Tirolerinnen und Tiroler am meisten zahlen. Gestern wurde in Tirol 2,199 Euro für Diesel und 1,808 Euro für Superbenzin kassiert.

Tiroler Sprit-Aufschlag

Der Aufpreis treibt auch die Tiroler Landespolitik um. Nachdem Landeshauptmann Anton Mattle den zuständigen Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) dazu aufgefordert hatte, rechtlich gegen den "Tiroler Sprit-Aufschlag" vorzugehen, und eine amtliche Untersuchung nach dem Preisgesetz gefordert hatte, schritt das Land Mitte September selbst zur Tat und setzte eine "Preisuntersuchungskommission" ein. Zudem beantragte das Land Tirol bei der Bundesregierung eine Sonderprüfung durch die E-Control.

"Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden", erklärt Mattle vor rund einem Monat. Wie gestern bekannt wurde, prüft nun erstmals eine Bezirksbehörde ein Verwaltungsstrafverfahren gegen einen Tankstellenbetreiber.

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