Strenge Regeln
Urlaubsland sperrt 251 Strände für Touristen
Griechenland, das zu den meistbesuchten Urlaubszielen Europas zählt, leidet unter seinem eigenen Erfolg. Überfüllte Küsten und zerstörte Natur zwingen die Regierung in Athen zum Handeln. Für das Jahr 2026 wurde die Liste der geschützten "unberührten Strände" auf insgesamt 251 Küstenabschnitte ausgeweitet, wie das Nachrichtenportal "merkur.de" berichtet. An diesen Orten ist jede kommerzielle Nutzung ab sofort untersagt, was ausgerechnet einige der reizvollsten Flecken des Landes betrifft.
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Strenge Verbote für Traumstrände
Mit der neuen Ministerialentscheidung der Regierung kamen 13 Strände hinzu. Laut dem TV-Sender "Star" betrifft dies unter anderem die Korission-Lagune auf Korfu, den Kastro-Strand auf Lefkada und sieben Strände auf Kreta. Viele Abschnitte liegen in europäischen Natura-2000-Schutzgebieten. Liegestühle, Sonnenschirme und ähnliche Aufbauten dürfen nicht mehr aufgestellt werden. Jeder Eingriff in die Natur ist strikt verboten.
Inseln leiden unter Massentourismus
Im vergangenen Jahr reisten knapp 38 Millionen Menschen in das Mittelmeerland. Auf Rhodos entfallen laut "watson.de" statistisch 117 Übernachtungsgäste auf einen Einheimischen. Auf Mykonos und Santorini kollabieren im Sommer regelmäßig die Strom- und Wassersysteme, weil sie den Belastungen nicht mehr gewachsen sind. Gleichzeitig wird der Wohnraum für die lokale Bevölkerung unbezahlbar.
Obergrenze für neue Betten
Neben dem Strandschutz geht die Regierung verstärkt gegen illegale Bauten vor. Auf der Insel Gavdos wurden kürzlich Strandhütten abgerissen. Künftig plant Athen weitreichende Reformen: Für Top-Destinationen wie Santorini, Mykonos, Rhodos und Kos sind stark verschärfte Bauvorschriften sowie eine fixe Obergrenze für Gästebetten geplant, um den Ansturm endlich zu bremsen.
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