Steiermark
Bekannter Autohändler schlittert in die Pleite
Über das Unternehmen, das unter anderem Autos, Nutzfahrzeuge, Mopeds, Motorräder und eine Werkstätte betrieb, sind etwa zehn Mitarbeiter betroffen.
1960 gegründet – zunächst in der Produktion landwirtschaftlicher Geräte – wandelte sich Neffe über Jahrzehnte zum Mobilitätsspezialisten mit einem breiten Angebot: Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Marken Fiat und Aixam sowie im Zweiradsegment Marken wie Honda, Vespa, Rieju, Aprilia, Gilera und Sym.
Gründe für Pleite
Als wesentliche Insolvenzursachen nennt der AKV (Kreditschutzverband) erstens die Kündigung des Vertriebsvertrags mit der Stellantis-Gruppe Mitte 2023, was den Betrieb zu einem Vertragspartner mit geringeren Margen machte. Zudem wird der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in der Werkstatt angeführt, der die Produktivität erheblich beeinträchtigte.
Das Insolvenzverfahren weist Verbindlichkeiten von rund 294.000 Euro bei Aktiva in Höhe von etwa 280.000 Euro aus. Eine Fortführung des Unternehmens wird als nicht möglich eingeschätzt, besonders da die Werkstättenbetriebe inzwischen wegfallen.
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