Höhenflug
Bitcoin sprengt 90.000 Dollar – Anleger im Rausch
Am Dienstagabend kostete er gut 90.400 US-Dollar (79.600 Euro). Wie bei anderen Anlageklassen sorgten auch bei der bekanntesten Kryptowährung Erwägungen der amerikanischen Regierung für Bewegung, die Entlassung von US-Notenbankchef Jerome Powell zu betreiben.
Unabhängigkeit von Zentralbanken ist wichtig
Donald Trump hatte sich mehrfach über die Weigerung der Federal Reserve beschwert, die Zinsen zu senken. Am Freitag hatte Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats der USA, gesagt, der Präsident prüfe, ob er in der Lage sei, Powell zu entlassen. Die Unabhängigkeit der Zentralbanken von politischen Einflüssen sei wirklich wichtig für deren Arbeit, betonte Chicagos Fed-Präsident Austan Goolsbee in einer Reaktion am Sonntag.
Als Triebfeder fungiere derzeit auch ein schwacher US-Dollar bei gleichzeitig dünnen Handelsumsätzen, schrieb Experte Timo Emden von Emden Research. Für Unsicherheit dürfte ihm zufolge jedoch weiterhin der andauernde Handelsstreit sorgen. Eine erneute Eskalation des Konflikts könnte immer wieder zulasten von Risikoanlagen wie Bitcoin gehen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden