Wegen Trump-Zöllen
Börsen zittern: Kommt es zum "Schwarzen Montag"?
Die USA fürchten einen historischen Montags-Crash an den Börsen. Unter den Anlegern herrscht eine angespannte Stimmung. Sie fragen sich: Wie schlimm wird der Montag an der Börse? Denn: Die angekündigten Zölle von US-Präsident Donald Trump schicken Schockwellen durch die Finanzwelt. So hat etwa der Leitindex Dow Jones seit Mittwoch fast zehn Prozent verloren. Investoren sorgen sich jetzt vor einem neuen "Schwarzen Montag" wie 1987, als die Börse zu Handelsbeginn zweistellig (Minus 22,6 Prozent beim Dow Jones) absackte. Das war der größte Tagesverlust in seiner Geschichte.
Das sagen die Experten
- "CNBC"-Investmentguru Jim Cramer: Er sieht Parallelen zu 1987. Wenn Trump seine Zölle knallhart durchsetze, "dann ist das Szenario von 1987 – jenes, bei dem wir drei Tage im Minus waren und dann am Montag um 22 Prozent gefallen sind – das zutreffendste", so Cramer.
- Marktanalyst Jesse Cohen: Auch er zieht Vergleiche zum "Schwarzen Montag" 1987 und teilt Screenshots von den Aktienmärkten 1987 und 2025.
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- Investoren-Legende Bill Ackman: Der Fonds-Manager sagt zwischen den Zeilen, wenn die Zölle ohne vorherige "Deals", also Handelsabkommen in Kraft treten, dann drohe eine wirtschaftliche Krise. "Wäre eine Pause nicht sinnvoll", damit sich die Unternehmen "auf Änderungen in ihren Lieferketten vorbereiten" könnten, fragt der Trump-Unterstützer.
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Multimilliardär Elon Musk kritisierte inzwischen Peter Navarro, Trumps Handelsberater. Der Tesla-Chef forderte eine Freihandelszone mit der EU. Texas-Senator Ted Cruz warnte vor "schrecklichen" Folgen für die US-Wirtschaft, sollte aus Trumps Zoll-Ankündigung ein echter Handelskrieg werden.
Trump selbst teilte auf Truth Social ein Video, das suggeriert, die Zollpolitik folge einem "Geheimspiel" und sei ein "wilder Schachzug", der aber funktioniere.
Wie die Finanzwelt auf die angekündigten Zölle reagiert, wird sich zeigen: Die Börse in Tokio startet um 02.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit in den Handel.
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