"Diesel kann bald drei Euro pro Liter kosten", sagt Energie-Experte Johannes Benigni vom Unternehmen JBC Vienna gegenüber oe24 am Freitag. Der Grund: Trotz Spritpreisbremse sind die Probleme nicht gelöst.
Deshalb drohen höhere Preise für Diesel und Benzin
- Der Iran-Krieg tobt weiter, was zu Energieverknappung führt.
- Die Meerenge von Hormus ist blockiert, die Förderung im Persischen Golf großteils stillgelegt, auch Raffinerien teils zerstört.
- "Selbst wenn der Krieg heute endet, dauert es Monate, alles wieder zu normalisieren", sagt Benigni.
- Die Großhandelsnotierungen steigen, die Spritpreisbremse orientiert sich daran.
Rund um das Inkrafttreten der "Spritpreisbremse" sind die Preise am gestrigen Donnerstag österreichweit leicht gesunken. Laut aktuellen Preisdaten der E-Control lag der Medianwert für einen Liter Diesel am 2. April bei 2,132 Euro, das ist etwas weniger als am Tag davor (2,199 Euro). Für einen Liter Superbenzin mussten Konsumentinnen und Konsumenten im Schnitt 1,748 Euro bezahlen, am 1. April waren es noch 1,866 Euro gewesen, zeigen die Daten.
Aktuell darf nur dreimal die Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) zu Mittag der Preis angehoben werden, gesenkt werden kann freilich immer. Am vergangenen Dienstag waren die Preise bei 2,215 Euro für einen Liter Diesel und für Super bei 1,879 Euro pro Liter gelegen. Ein rückläufiger Trend bei den Spritpreisen zeigt sich österreichweit also auch über die vergangenen Tage, wenn man der E-Control folgt.
Heute am Freitagmittag wird wieder erhöht.
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Im Interview bei Business Live auf oe24.TV geht Experte Benigni noch tiefer auf das Energiethema ein und zeigt wie der Markt derzeit aussieht.
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