Inflation bei 4,1 %
Teuer-Schock: Preise ziehen erneut an
Im Oktober betrug die Teuerung 4,0 Prozent. "Die größte Preisdynamik sehen wir bei Energie", erklärte Generaldirektorin Manuela Lenk. Auch bei Lebensmitteln, Tabak und Alkohol verstärkte sich der Preisauftrieb. Stärkster Preistreiber war erneut der Dienstleistungsbereich.
Das Liniendiagramm zeigt die Inflation in Österreich von Mai 2024 bis November 2025. Die Werte sinken zunächst auf etwa 2 %, steigen dann ab Mitte 2024 und erreichen im November 2025 einen Wert von 4,1 %. Quelle: Statistik Austria.
Ein Grund für die heuer höhere Inflation sind die Energiehilfen, die die Bundesregierung mit Jahresbeginn gestrichen hat. Energie kostete laut Schnellschätzung im November um 10,9 Prozent mehr als vor einem Jahr, nach 9,4 Prozent im Oktober. Im Dienstleistungssektor, der von Gastronomie über Finanzwesen bis hin zu Medien reicht, betrug der Preiszuwachs 4,5 Prozent. Die sogenannte Kerninflation, welche die Bereiche Dienstleistungen und Industriegüter umfasst, verharrte bei 3,4 Prozent.
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