Burger-Krise
McDonald's! Fettes Minus im US-Geschäft
Ein nachlassender Appetit der US-Verbraucher auf Burger von McDonald's hat der Fast-Food-Kette einen größeren Umsatzschwund als befürchtet eingebrockt. Die Umsätze auf dem Markt sanken im vierten Quartal um 1,4 Prozent, wie der Konzern am Montag mitteilte. Das war der stärkste Rückgang seit dem Höhepunkt der Coronapandemie vor fast fünf Jahren, als die Restaurants ihren Betrieb auf Drive-in und Lieferungen beschränkten.
Kunden geben weniger Geld aus
Zwar stiegen die Restaurantbesuche etwas an, doch die Kundinnen und Kunden ließen im Schnitt weniger Geld in den Filialen. Der bereinigte Gewinn sank insgesamt um 5 Prozent auf 2,04 Mrd. Dollar (2 Mrd. Euro).
Kolibakterien-Krise
Belastend wirkte sich unter anderem der kurzzeitige Befall durch Kolibakterien in einigen US-Filialen von McDonald's im Oktober aus. Die Krankheitserreger waren über Zwiebeln eines Lieferanten in Burger der Sorte Quarter Pounder gelangt, die in Deutschland unter dem Namen Hamburger Royal TS bekannt ist. Zudem schnallten die Kunden wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten den Gürtel bei den Ausgaben enger. Die USA sind der größte Markt des Unternehmens.
International lief es für die Schnellrestaurantkette etwas besser, vor allem im Nahen Osten und in Japan. Der vergleichbare Umsatz wuchs weltweit um 0,4 Prozent und überraschte damit die Analysten, die mit einem Rückgang um 0,63 Prozent gerechnet hatten.
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