Über das Vermögen der hagenauer Austria GmbH & Co KG sowie der hagenauer Austria GmbH wurden am Dienstag am Handelsgericht Wien zwei Konkursverfahren eröffnet.
Massive Probleme bei Zahlungen
Die Gründe für den finanziellen Kollaps sind vielfältig. Seit Jänner sollen Zahlungen der Auftraggeberin ausgeblieben sein, was zu einem massiven Liquiditätsengpass führte. Zusätzlich fiel die Finanzierung durch die Muttergesellschaft weg, während es gleichzeitig erhebliche Probleme bei der Leistungserbringung gab. Von der Insolvenz sind insgesamt sechs Mitarbeiter und etwa 80 Gläubiger betroffen.
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Fehlendes Geld trotz Millionen-Werten
Interessant ist der Blick in die Bilanz: Bei der Hauptgesellschaft stehen Aktiva von rund 21,3 Millionen Euro Passiva von etwa 18,9 Millionen Euro gegenüber. Eine rechnerische Überschuldung liegt zwar nicht vor, doch es fehlt schlichtweg an flüssigen Mitteln, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Fristen für die Gläubiger
Eine Fortführung der Unternehmen ist nach aktuellem Stand nicht geplant. Als Masseverwalter wurden Dr. Stephan Riel und Mag. Clemens Richter bestellt. Betroffene Gläubiger haben nun Zeit, ihre Forderungen bis Donnerstag, 28. Mai 2026, anzumelden. Die erste Versammlung der Gläubiger findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, statt.
Erklärung des Hotels
Dass das Hotel selbst nicht von der Insolvenz betroffen sei, erklärt das Mandarin Hotel in einer Aussendung: "Die am 31. März 2026 bekannt gegebenen Verfahren betreffen ausschließlich externe Bau- und Entwicklungsunternehmen, die am ursprünglichen Bauprojekt beteiligt waren. Das Mandarin Oriental, Vienna als Hotelbetreiber ist davon nicht betroffen."
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