Shell weist Vorwurf von Argentinien zurück
Er reagierte auf Vorwürfe des argentinischen Wirtschaftsministers Axel Kicillof. Dieser hatte am Freitag erklärt, Shell habe auf den Peso spekuliert, als die Regierung den Wechselkurs gelockert habe, um die nationale Währung abzuwerten. "Es gab einen sehr starken spekulativen Angriff", sagte Kicillof dem Sender Radio Continental. Shell habe 3,5 Millionen Dollar (2,6 Mio. Euro) nachgefragt und einen Wechselkurs von 8,40 Peso geboten, obwohl 7,20 Peso möglich gewesen wären. Es sei versucht worden, die Regierung zu destabilisieren.
Die argentinische Regierung hatte am Freitag zudem die Lockerung der seit 2011 geltenden Devisenkontrollen ab dieser Woche angekündigt. Gleichzeitig erklärte sie, die Abwertung des Peso um 14 Prozent am Mittwoch und Donnerstag entspreche der Strategie der Regierung im Rahmen ihrer Geldpolitik.
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