Staat wird bis zu drei Viertel der Tepco-Stimmrechte kontrollieren
Der Konzern kündigte an, er werde Vorzugsaktien im Wert von einer Billion Yen (9,9 Mrd. Euro) an den staatlichen Fonds zur Entschädigung der Opfer der Atomkatastrophe ausgeben. Damit erlangt der Fonds zunächst eine einfache Mehrheit der Stimmrechte, die er zu einer Dreiviertelmehrheit ausbauen kann.
Tepco ist ruiniert. Der Konzern muss die Opfer der Atomkatastrophe entschädigen - mehr als 1,5 Millionen Menschen - und das Akw Fukushima abschreiben. Auch die Kosten für die Aufräumarbeiten trägt Tepco. Dazu kommt, dass das Unternehmen weiterhin für die Energieversorgung im Westen des Landes zuständig ist, einschließlich der Millionenmetropole Tokio.
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