US-Börsen zur Eröffnung etwas leichter erwartet
Positiv aufgenommenen Nachrichten aus China stehen enttäuschende Zahlen von US-Technologieunternehmen gegenüber. Wie die Notenbank People's Bank of China mitteilte, fällt die bislang geltende Untergrenze für die Kreditzinsen der Banken weg. Das bedeutet, dass die chinesischen Banken den Zins für ihre Ausleihungen nun zumindest nach unten hin selbst bestimmen können. Der Schritt soll dazu dienen, die Zinskosten der Unternehmen zu reduzieren.
Wenig Freude dürften den Anlegern nun auch die Zahlen von Microsoft bereiten. Mit einiger Verzögerung leidet der Software-Konzern jetzt auch unter den rückläufigen PC-Verkäufen. Microsoft habe ihre Prognosen beim Umsatz sowie dem Ergebnis je Aktie verfehlt, hieß es. Die Titel sackten im vorbörslichen US-Handel um 7,79 Prozent ab.
Google muss trotz eines Milliardengewinns mit fallenden Preisen für Online-Anzeigen klarkommen. Die Papiere des Suchmaschinenprimus fielen vorbörslich um rund drei Prozent.
General Electric (GE) hat trotz eines Umsatzrückgangs im zweiten Quartal Hoffnung auf eine Belebung der Wirtschaft. Mut macht dem Siemens-Rivalen unter anderem der Rekordbestand bei den Aufträgen. Die Papiere zogen vorbörslich um mehr als zwei Prozent an.
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