Wiener Börse im Frühhandel etwas höher
Die europäischen Leitbörsen konnten zum Wochenausklang keine einheitliche Richtung finden. In den Blickpunkt rückten neue Daten aus der Eurozone. Sowohl die Zahlen zum deutschen als auch zum französischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2013 fielen etwas besser als erwartet aus. Auch das heimische Wirtschaftswachstum hat sich im vergangenen Quartal beschleunigt. Das BIP Österreichs ist real im Vergleich zum dritten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen.
Neue Nachrichten blieben in Wien vorerst Mangelware. Erneut zeigten sich voestalpine schwach. Die Aktien fielen um 0,75 Prozent auf 32,95 Euro. Am Vortag büßten die Aktien bereits mehr als dreieinhalb Prozent ein. Bankwerte konnten indessen ein leichtes Plus verbuchen: Raiffeisen erhöhten sich um 0,31 Prozent auf 27,90 Euro und Erste Group legten minimale 0,05 Prozent auf 27,87 Euro zu.
Nach massiven Kursverlusten am Vortag notierten Verbund am Freitag unverändert bei 15,10 Euro. Am gestrigen Donnerstag ging es für die Aktien noch um mehr als acht Prozent bergab. Zuvor hatte das Unternehmen bekannt gegeben, für 2014 einen Konzerngewinn von rund 150 Mio. Euro und damit deutlich weniger als im Vorjahr zu erwarten.
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