Wiener Börse im Frühhandel gut behauptet
Positive Vorgaben aus Asien und von der Wall Street haben am Dienstag für Auftrieb gesorgt, hieß es von Marktteilnehmern. Das europäische Umfeld zeigte sich überwiegend im grünen Bereich.
An die Spitze der Wiener Kurstafel sprangen AT&S mit plus 12,21 Prozent auf 7,17 Euro, nachdem der Halbleiterhersteller am Montag nach Börsenschluss seine Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben hatte. In diesem Zeitraum hat AT&S einen Nettogewinn von 6,61 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von 6,10 Mio. Euro zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. 3 Mio. Euro wurden als Einmaleffekt für die angekündigte Schließung des Standortes Klagenfurt berücksichtigt.
Dagegen rutschten RHI um klare 5,14 Prozent auf 23,51 Euro und damit ans Ende des prime market ab. Bereits am Vortag haben die Aktien knapp vier Prozent verloren. Der Feuerfestkonzern hat am Montagabend seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten revidiert. Probleme bei der neu errichteten Schmelzanlage in Norwegen würden "das Ergebnis über die nächsten Monate voraussichtlich im hohen einstelligen Millionenbereich belasten", teilte das Unternehmen mit.
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