Elizabeth Gilbert wurde mit ihrem Buch Eat Pray Love zur Bestsellerautorin. Das Buch, das sehr populär mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt wurde, handelt von einer Frau, die aus einer toxischen Beziehung aussteigt, sich selbst wieder spüren lernt durch Genuss und Entschleunigung in Rom, Indien und auf Bali schließlich eine wahre Liebe findet.
Große, schmerzhafte Liebe zweier Personen
Süchte. Gilbert selbst hat in den Jahren nach ihrem Welterfolg eine weitere wahre Liebe gefunden, doch die war mitunter toxisch. Von dieser besonderen Verbindung erzählt sie in ihrem neuen Buch All the Way to the River. Darum geht‘s. Im Jahr 2000 lernt Gilbert Rayya kennen, die ihre Friseurin wird. Es dauert seine Zeit, bis aus der Freundschaft Liebe entsteht, doch dann brennt Gilbert mit Haut und Haaren für diese Beziehung.
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Die in Syrien geborene Rayya ist eine Wucht, selbstzerstörerisch unterwegs, will ihre Minderwertigkeitsgefühle mit Drogen- und Alkoholexzessen übertünchen. Gilbert macht mit, bis eine Diagnose das Ende von Rayyas Leben bedeutet. Zusammen machen sie sich auch auf diesen Weg. Dieser Text ist viel roher und abgründiger als Eat Pray Love. Eine große, schmerzhafte Liebe muss das gewesen sein, von der Gilbert eindrücklich berichtet.
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