Pink Ribbon Night

Sterben kommt nicht in Frage, Mama!

von
Pink Ribbon Judith End Betroffene
© Droemer & Knaur

Judith End ist 25 Jahre, alleinerziehende Mutter, als sie die Diagnose Brustkrebs erhält. Der bewegende MADONNA-Talk.
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Judith End ist 25 Jahre, alleinerziehende Mutter von Paula (4), als sie die Diagnose Brustkrebs erhält. Vier OPs, 12 Chemos, 48 Bestrahlungen später schreibt sie ein Buch über ihr körperliches und seelisches Martyrium. Der bewegende MADONNA-Talk.

Paula, gerade vier Jahre alt geworden, findet „den Krebs blöd, weil er die Haare klaut“. Und natürlich spürt das kleine, tapfere Mädchen ganz genau, dass in der behüteten Zweisamkeit mit Mama Judith nichts mehr so ist wie vorher. Die liegt jetzt oft im Krankenhaus. Und wenn sie zu Hause ist, dann geht es ihr meist nicht gut. Die Mama muss viel weinen, wegen dem „blöden Krebs“. Und er klaut der Mama tatsächlich die Haare. Judith End (heute 29) ist im November 2006 gerade 25 Jahre alt, allein erziehende Mutter der vierjährigen Paula und in der Endphase des Studiums, als sie mit der Schockdiagnose Brustkrebs konfrontiert wird.

Schonungslos
Erste Reaktion? „Ich habe es erst gar nicht fassen können, war richtig sauer auf den Arzt und habe trotzig gesagt: Ich habe aber ein Kind. Ich kann jetzt keinen Krebs bekommen.“ Die nächsten sechs Monate geht End durch ein sehr strapazierendes und schmerzhaftes Martyrium wichtiger Therapien, die ihr Leben retten. Vier Mal wird die junge Mutter – bei derart jungen Patienten versucht man die Brust zu erhalten – am Busen operiert. Letztendlich muss die Brust amputiert werden. Danach folgen ein zwölfteiliger Chemotherapiezyklus und 48 Bestrahlungen. Heute ist End das, was man „ohne Befund“ nennt. „Ich habe also keinen negativen Befund. Man geht davon aus, dass ich keinen Krebs mehr habe.“ End schreibt sich in ihrem Buch „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ einen Teil des Kummers von der Seele. Im sehr offenen und schonungslosen MADONNA- Interview spricht sie über ihr Schicksal und über die seelischen Narben, die vor allem auch Tochter Paula davongetragen hat.

Sterben war keine Option
Mit 25 Jahren bekommt Judith End 2006 – sie ist alleinerziehende Mutter der vierjährigen Paula – die Schockdiagnose Brustkrebs. In ihrem berührenden Krebstagebuch „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ schildert End ihr körperliches und seelisches Martyrium. Denn neben schmerzhaften Operationen (die Brust musste amputiert werden), 12 Chemotherapien (!) und Bestrahlung ist da die kleine Paula, die auf einmal wieder ins Bett macht und Angst vor dem Tod der Mutter hat. (Erschienen bei Droemer & Knaur, 16,95 Euro).

Buch Judith End Sterben kommt nicht in Frage Mama
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