Schlechtes Wetter
Nur halb so viele Badegäste wie sonst
Das schlechte Wetter im heurigen Sommer hat auch Auswirkungen auf die Bädersaison. So gab es durch die zahlreichen Schlechtwettertage, insbesondere im verregneten Juli, Rückgänge von bis zu 50 Prozent. Halb so viele Badegäste wie im Vergleich zum Vorjahr wurden etwa in Tirol, Kärnten oder Salzburg verzeichnet. Einen Rekordzuwachs von 56 Prozent gab es wiederum im sanierten Sommerbad in St. Pölten.
Kärnten:
Die Badesaison hatte im südlichsten Bundesland gut begonnen, doch der Juli entpuppte sich als Reinfall. Die zahlreichen Regentage schlugen mit Rückgängen von 50 Prozent und mehr zu Buche. Egal ob am Faaker See, am Längsee oder am Wörthersee, überall bietet sich das gleiche Bild. "Es hat uns schlimm erwischt", erklärte Gerald Knes, der für das größte Freibad des Landes, das Klagenfurter Strandbad, verantwortlich ist. Er hofft nun auf einige schöne Augustwochen, "dann kommen wir mit einem blauen Auge davon". Das Minus vom Juli sei aber nicht mehr aufzuholen, auch wenn etwa am vergangenen Wochenende der Besuch extrem stark gewesen sei, am Samstag habe man 12.000 Besucher gezählt.
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Ganz anders war die Situation im Wiener Neustädter Akademiebad. Das triste Wetter habe die Badelaune der Gäste getrübt - vor allem in den vergangenen Wochen. Die meisten Besucher seien bisher im Juni verzeichnet worden, im Juli habe es einen Einbruch um fast die Hälfte im Monats-Durchschnittsvergleich gegeben, hieß es auf APA-Anfrage.
Wien:
Vor allem der verregnete Juli trübt die Bilanz: Nur 654.412 Gäste zog es im ersten Ferienmonat ins Bad - beinahe die Hälfte weniger als im Vorjahr. Damit belegt der heurige Juli gerade einmal Platz 23 in der ewigen Badegäste-Rekord-Statistik (seit 1945), wie die für die Wiener Bäder zuständige Magistratsabteilung 44 auf APA-Anfrage mitteilte. Der Vorjahres-Juli brachte es dagegen auf 1,288.803 Badefreudige und sicherte sich damit Platz zwei in der Statistik. An der Spitze thront übrigens der Juli 2006, der es damals auf über 1,3 Mio. Plantsch-Fans brachte. An 72 von 94 Saisontagen hat es in diesem Jahr geregnet.
Burgenland:
"Sehr durchwachsen" verlief die Badesaison bisher auch in Eisenstadt, hieß es im Rathaus. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage seien die Besucherzahlen bisher eher bescheiden. Zwar gab es im Juli einige Sonnentage, etliche Male wurde das Badevergnügen im Freien jedoch durch den Regen vermiest. Der Landeshauptstadt gehe es damit wie anderen Bädern in der Region.
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