Auch in den Tagen nach der Audienz wird Grünwidl in Rom bleiben und sich in den verschiedenen Dikasterien (vatikanische "Ministerien") vorstellen. Er habe einige "Anliegen und Bitten", die er nach Rom mitnehme, wollte diese aber nicht über die Medien ausrichten.
Besprechen möchte er mit dem Papst jedenfalls die Frage der Ökumene und des interreligiösen Dialogs. "Wobei ich mit voller Überzeugung sagen kann, dass wir in Österreich gut aufgestellt sind", so Grünwidl. Mit Papst Leo will er auch darüber sprechen, "was es an Veränderungen und Strukturveränderungen und sich ändernder Kirchengestalt gibt. Dann gehe ich davon aus, dass er auch an mich einige Fragen haben wird."
Auf die Frage, von wem die Initiative für das Treffen ausging, meinte Grünwidl: "Es ist üblich, dass man sich einige Zeit nach der Bischofsweihe auch beim Papst meldet. Es ist dann erstaunlich rasch gegangen, dass ich eine Privataudienz bekommen habe." Über den Beginn seiner Amtszeit resümiert Erzbischof durchwegs positiv: "Ich habe es wirklich noch nicht bereut. Ich mache das jetzt gerne und spüre sehr viel Wohlwollen und Rückenwind."
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