Drama im Pongau
Leiche entdeckt - weil Paragleiter nicht zur Arbeit kam
Sbg. Bei einem Absturz mit seinem Gleitschirm im Salzburger Pongau ist am Mittwoch ein 42-Jähriger ums Leben gekommen. Der Hobbysportler war vom Bischling in Werfenweng gestartet. Da der 42-Jährige nicht an seiner Arbeitsstelle erschien, meldete eine Arbeitskollegin den gebürtigen Deutschen mit Wohnsitz in Salzburg Umgebung gegen Abend als vermisst.
Polizeihubschrauberteams samt Wärmebildkamera suchten nach dem Vermissten. „Wir hatten vorerst keinerlei Anhaltspunkte“, so der Pongauer Bezirksleiter der Bergrettung, Gerhard Kremser. Nachdem die Suchaktion bis spät in die Nacht erfolglos blieb, wurde sie am Donnerstag in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen. Noch am Vormittag konnte der Vermisste in einer steilen Rinne entdeckt werden.
Der Paragleiter dürfte beim Absturz einen Tag davor sofort verstorben sein. Das Polizeihubschrauberteam der Libelle barg den tödlich Verunglückten, die Alpinpolizei ermittelt zur Absturzursache.
Im Einsatz standen neben 15 Bergrettern aus Werfen, fünf Alpinpolizisten, Polizei-Hubschrauberteams, Freiwillige Feuerwehr und das KIT-Team des Roten Kreuzes.
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