Drohne fand Schützen
Schüsse in Schwechat: Polizei-Großeinsatz
NÖ. Drei Stunden lang - von 21 Uhr bis Mitternacht - ging Mittwochabend in Schwechat das reinste Blaulichtgewitter nieder: Im Einsatz waren mehrere Streifen der Stadtpolizei sowie die Schnelle Interventionsgruppe (SIG), das Einsatzkommando Cobra - dazu war ein ständiges Surren zu hören: Polizeidrohnen auf der Suche nach der Quelle des Ärgers.
Die genaue Ursache: Mehrere besorgte Anrainer hatten beim Notruf angezeigt, dass sie im Stadtpark eine verdächtige Knallerei gehört hatten. Tatsächlich waren die Schüsse aber in einer angrenzenden Wohnhausanlage gefallen, wo mit Hilfe aus der Luft bald ein Verdächtiger ausgemacht werden konnte, der von seinem Balkon aus mit einer Schreckschusspistole zweimal in den finsteren Himmel gefeuert hatte.
Warum, konnte der 48-Jährige nicht sagen, er war stark betrunken und wollte die Waffe wohl testen - oder für ein bisschen Furore sorgen, die dann auch eintrat. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der nächtliche CO2-Schütze in seiner Unterkunft festgenommen - was er widerstandslos über sich ergehen ließ. Danach wurde er auf freiem Fuß angezeigt.
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