Albert L. beschädigte Zelleneinrichtung

»Bierwirt« randalierte im Gefängnis

»Bierwirt« randalierte im Gefängnis
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Die Akte des mutmaßlichen Mörders und Belästigers ist um ein Kapitel reicher.
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Wien. Wie jetzt bekannt wurde, kam es am 2. August zu einer neuerlichen Eskalation mit dem „Bierwirt“. Diesmal in der Justizanstalt Josefstadt, wo Albert L. derzeit auf seinen Mordprozess wartet.

Absonderung von anderen Häftlingen

Der 46-jährige Wiener ­Albert L. soll laut ÖSTERREICH-Informationen die Einrichtung seiner Zelle demoliert haben. Er kam in Einzelhaft, wo er weiterrandaliert haben soll, sodass er am Ende in einer Spezialzelle, abgesondert von anderen Häftlingen, untergebracht wurde.

Staatsanwaltschaft. Das Justizministerium bestätigt gegenüber ÖSTERREICH den Vorfall. Laut Staatsanwaltschaft sei der Häftling aber auf keine Personen losgegangen. Sein Verteidiger, Topanwalt Manfred Arbacher-Stöger, wollte den Fall gegenüber ÖSTERREICH nicht kommentieren.

Mordverdacht und Streit mit Grünen-Politikerin

Fall Maurer. Bei Albert L. handelt es sich um jenen Wiener, der der Grünen Klubobfrau Sigrid Maurer obszöne Nachrichten geschickt haben soll. Maurer veröffentlichte die Nachrichten unter Nennung des vollen Namens und wurde von Albert L. prompt wegen übler Nachrede geklagt. Maurer verlor den Prozess in erster Instanz. Als der „Bierwirt“ – Albert L. betrieb damals einen Craft-Beer-Shop – die Klage überraschend zurückzog, wurde Maurer freigesprochen. Dieser Fall beschäftigte Gericht und Medien über Monate und machte Albert L. „berühmt“.

Mordverdacht. Viel schwerer wiegt aber die Tat, die ­Albert L. derzeit angelastet wird. L. steht unter ­Verdacht, seine Lebensgefährtin († 35) Ende April mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Die 35-Jährige und zweifache Mutter wollte die Trennung. Es war der Tag, an dem L. seinen Craft-Beer-Shop nach einem Umsatzeinbruch endgültig verlor. Für Albert L. gilt die Unschuldsvermutung.

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