Sperrstunde um 20 Uhr

Test & Sperrstunde: So läuft Öffnung der Schanigärten

Kellnerin
© Getty Images (Symbolbild)
Ende des Monats sollen österreichweit wieder Lokal-Besuche möglich sein.
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Wien. Die Gastronomie erhält jetzt eine klare Öffnungsperspektive: Am 27. März sollen Lokale wieder Gäste bewirten dürfen. Allerdings nur in Schanigärten und mit klaren Sicherheitsauflagen:

  • Rechtzeitig zum Osterferienstart kann man mit Eintrittstest – dieser darf nicht älter als 48 Stunden alt sein und muss einen QR-Code haben – sein Essen oder Getränk genießen.
  • Um zum Tisch zu gehen, muss man allerdings eine FFP2-Maske tragen.
  • Auch die Kellner müssen verpflichtend eine solche Maske tragen.
  • Und es wird Personen­beschränkungen geben. So soll zunächst nur ein ­Essen mit einem weiteren Haushalt möglich sein.

Die Landeshauptleute wollten die Gastgärten sogar bereits am 15. März öffnen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober wollte sie erst im April aufmachen. Der Kompromiss ist jetzt eben der Ferienbeginn. Die Landeshauptleute argumentierten dabei ähnlich wie Gastronomie und Wirtschaftskammer: Treffen in Lokalen seien „sicherer als im privaten Bereich“.

Allerdings setzten sich auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dafür ein, dass vorerst nur draußen geöffnet werden dürfe.

Sperrstunde 20 Uhr: Die Gastronomie wollte ursprünglich auch indoor öffnen und eine Sperrstunde erst um 23 Uhr. Vorerst darf aber nur bis 20 Uhr geöffnet bleiben. Immerhin 2 Stunden länger als in Italien.

Sitzung am 15. März. Die restlichen Details – je nach Infektionslage – sollen bei der nächsten Sitzung von Regierung und Landeshauptleuten geklärt werden. Schließlich sollen die Gastgärtenbereiche ausgedehnt werden, da auch der Abstand zwischen den Tischen mindestens 1,5 Meter betragen soll.

Sacher-Chef Matthias Winkler sagt ÖSTERREICH: „Es ist besser als die Botschaft, dass alles zubleibt. Aber es ist nicht das, was wir erhofft hatten.“ In der jetzigen Situation sei es „ein tauglicher Kompromiss“. Er rät der Politik, jetzt Frei­flächen „bei der Oper, der Freyung und am Hof“ für Schanigärten zu schaffen.

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