Eklat um Posting
"Sterben für Österreich?" SPÖ-Studenten attackieren ÖVP-Ministerin
Der "Verband Sozialistischer Student_innen Österreich" (VSStÖ) sorgt mit einem deftigen Social-Media-Post für einen Eklat. Der Beitrag ist nach wie vor auf der Instagram-Seite des VSStÖ-Wien abrufbar.
In dem Post ist Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) mit der Bildunterschrift "Sterben für Österreich?" zu sehen. "Aktuell reden alle über Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht. Angeblich müssten wir kriegstüchtig werden", heißt es danach. Das Leben sei aber derzeit von "Inflation, Sozialkürzungen, Lohnraub, rassistischer Gewalt, Neoliberalisierung und leeren Floskeln von unseren Politiker_innen geprägt".
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"Auf zu neuen Taten - Vaterstaat verraten"
Daher kämpfe man lieber für "die Errichtung des Sozialismus als für die Interessen des österreichischen Staates unser Leben zu lassen". Denn: "Wir sterben nicht für eure Kriege". Der Schlusssatz des Beitrags: "Auf zu neuen Taten - Vaterstaat verraten".
Kritik an dem Beitrag ließ nicht lange auf sich warten: "Hallo SPÖ, kurze Frage: Rennt's eurer Uni-Fraktion eigentlich noch?", fragt etwa der frühere Kanzlersprecher Daniel Kosak via X in Richtung der Roten.
"Die sind völlig verrückt"
Auch von dem früheren VSStÖ-Vorsitzenden und heutigen Sozialwissenschafter Bernhard Heinzlmaier gab es scharfe Kritik "Die sind völlig verrückt. Auf der Uni Wien sind sogar die Grünen aus der Koalition mit den Irren ausgetreten, weil deren wichtigstes Projekt die Aufkündigung von Abkommen mit israelischen Universitäten ist."
In dem VSStÖ-Beitrag bekommt aber auch die SPÖ ihr Fett weg. "Währenddessen ist die SPÖ nicht in der Lage, innerhalb der Koalition dafür zu sorgen, dass die Lebensbedingungen der Menschen signifikant verbessert werden".
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