Serbische Medien
Alaba-Partynacht nach Serbien-Pleite
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Gerade in Zeiten in denen der Optimismus der ÖFB-Fans auf eine harte Probe gestellt wird, wirkt die Meldung wie ein Schlag ins Gesicht. Zumindest die Außendarstellung ist unvorteilhaft. David Alaba soll serbischen Medienberichten zufolge nach der bitteren 2:3-Niederlage des ÖFB-Teams in der WM-Quali in Serbien in einem Nachtklub gefeiert haben.
Alaba-Party nach Pleite?
"Nach dem Match gegen Serbien fiel Alaba nicht in Trauerstimmung. Er entschloss sich, das Nachtleben der serbischen Metropole zu genießen", berichtet das serbische Internetportal "blicsport.rs" und veröffentlicht eine Foto, das Alaba in einem Belgrader Nachtclub zeigen soll:
Den Berichten zufolge soll Alaba mit dem serbischen Nachwuchskicker Nemanja Radonjic, der beim FK Cukaricki kickt, unterwegs gewesen sein.
Alaba war während des Spiels von den serbischen Fans immer wieder ausgepfiffen worden. Auch kritisierten serbische Medien das Verhalten des ÖFB-Stars auf dem Platz.
Alaba war einer von mehreren ÖFB-Spielern, die nach dem Match in Belgrad geblieben und erst am Montag zu ihren Klubs weitergereist waren. Neben dem Bayern-Spieler blieben Marko Arnautovic, Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic, Lukas Hinterseer, Alessandro Schöpf, Markus Suttner, Kevin Wimmer und Zlatko Junuzovic.
Die 2:3-Pleite im Video:
2:3 – ÖFB-Elf verliert in Serbien
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Dritter Spieltag der WM-Qualifikation, Österreich tritt auswärts in Serbien an. Teamchef Marcel Koller muss auf seinen verletzten Einser-Goalie Robert Almer verzichten. Leverkusen-Legionär Ramazan Özcan rutscht in die Startelf.
Nach sechs Minuten die kalte Dusche. Die Serben schalten blitzschnell um, Tadic legt quer auf Mitrovic, der in Seelenruhe zum 1:0 einschiebt.
Doch Alaba und Co. lassen die Köpfe nicht hängen und geben in der 15. Minute die perfekte Antwort. Klein sucht Janko in der Mitte, Mitrovic grätscht in den Ball und serviert ihn perfekt für Sabitzer. Der Leipzig-Legionär stellt auf 1:1.
In der 23. Minute der nächste Rückschlag. Baumgartlinger verliert den Ball, Hinteregger attackiert zu zögerlich, wieder spielt Tadic zur Mitte. Und wieder steht Mitrovic goldrichtig – 2:1 für Serbien.
Die zweite Hälfte ist 17 Minuten alt, als das rot-weiß-rote Lage wieder jubelt. Junuzovic spitzelt den Ball in den Strafraum, Serbiens Goalie pariert den Schuss von Arnautovic. Gegen den Nachschuss von Janko ist er aber machtlos – 2:2.
Länge währt die Freude aber nicht. In der 74. Minute löst sich der überragende Tadic von Wimmer und schießt humorlos ins kurze Eck zum 3:2 für Serbien ein.
Die ÖFB-Elf wirft alles nach - in der 81. Minute lässt aber Arnautovic die Riesenausgleichs-Chance liegen. In der vierten Minute der Nachspielzeit bringt Joker Schöpf nicht genügend Druck hinter seinen Schuss.
Es bleibt beim 2:3 – die Nationalmannschaft geht nach 13 Quali-Spielen erstmals wieder als Verlierer vom Platz.
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