Ärger über Defensivpatzer

Koller hadert: "Diese scheiß zehn Meter"

Koller hadert: "Diese scheiß zehn Meter"
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Die Meinungen zur 2:3-Niederlage von Österreich gegen Serbien.
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Die ÖFB-Stimmen zur bitteren 2:3-Niederlage gegen Serbien waren geprägt von Ärger über Defensivschnitzer, Frust über fehlendes Glück, aber auch von optimistischen Durchhalteparolen. Der Teamchef war am deutlichsten.

+++ 2:3-Pleite! ÖFB-Team unterliegt den Serben +++

Marcel Koller: "Wir haben in der ersten Hälfte nicht so kompakt in der Defensive gespielt, auch in der Vorwärtsbewegung haben wir Bälle verloren. Sie haben sehr gute Fußballer, die das brutal ausgenützt haben. In der zweiten Hälfte war das besser, wir haben mehr gemeinsam defensiv gearbeitet. Die Serben haben natürlich auch aus vier Möglichkeiten drei Tore gemacht. Wir hatten auch zwei Stangenschüsse. Es hat leider nicht sein sollen, dass wir zumindest ein Remis holen. Es war ein sehr intensives Spiel, die Spieler haben auch gesehen, dass es 90 Minuten braucht. Das ist auch eine Erfahrung, die man mitnehmen kann.

Zu defensiven Schnitzern: "Wir hätten zehn Meter mehr zurückkommen müssen, das Loch zu den zwei Sechsern war zu groß, da gab es zu viel Raum. Aber das ist nur ein mentales Problem, da geht es um die Bereitschaft, diesen Weg zu gehen und diese scheiß zehn Meter nach hinten zuzustellen. Sie können es ja, das haben sie schon gezeigt."

Marko Arnautovic: "Wenn wir auswärts spielen und in drei Kontertore laufen, müssen wir uns hinterfragen. Wir hatten genug Chancen, ich hatte auch genug Chancen. Ich denke, wir haben unverdient verloren. Es ist bitter, es schmerzt natürlich. Es ist das dritte Spiel, es ist noch nichts verloren. Es war sehr emotional, ich habe mich aber auf mein Spiel konzentriert."

Die besten Bilder zu Serbien - Österreich


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Serbien gegen Österreich

Serbien gegen Österreich

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Serbien gegen Österreich

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Serbien gegen Österreich

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+++ ÖFB-Abwehrchaos: "Das ist nur mental" +++

David Alaba
: "Wir haben versucht, unser Spiel zu spielen. Ihre Offensive hat nach hinten nichts gemacht, da entstehen dann Löcher. Während des Spiels hatte man zwei verschiedene Gefühle: Einmal waren wir da, dann waren die Serben am Drücker, dann wieder wir. In so einem Spiel, das man in der Hand hat, kann man keine drei Tore bekommen, das ist zu viel."

Dusan Tadic
: "Es war ein schwieriges Spiel, Österreich hat eine starke Mannschaft mit guten Spielern. Sie hatten auch gute Möglichkeiten, vielleicht hätten sie sich einen Punkt verdient. In der Gruppe ist es sehr schwierig, jeder kann jeden schlagen. Es war ein wichtiges Spiel für uns, aber wir haben noch einige Spiele zu spielen."

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2:3 – ÖFB-Elf verliert in Serbien


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Dritter Spieltag der WM-Qualifikation, Österreich tritt auswärts in Serbien an. Teamchef Marcel Koller muss auf seinen verletzten Einser-Goalie Robert Almer verzichten. Leverkusen-Legionär Ramazan Özcan rutscht in die Startelf.


Nach sechs Minuten die kalte Dusche. Die Serben schalten blitzschnell um, Tadic legt quer auf Mitrovic, der in Seelenruhe zum 1:0 einschiebt.


Doch Alaba und Co. lassen die Köpfe nicht hängen und geben in der 15. Minute die perfekte Antwort. Klein sucht Janko in der Mitte, Mitrovic grätscht in den Ball und serviert ihn perfekt für Sabitzer. Der Leipzig-Legionär stellt auf 1:1.
In der 23. Minute der nächste Rückschlag. Baumgartlinger verliert den Ball, Hinteregger attackiert zu zögerlich, wieder spielt Tadic zur Mitte. Und wieder steht Mitrovic goldrichtig – 2:1 für Serbien.


Die zweite Hälfte ist 17 Minuten alt, als das rot-weiß-rote Lage wieder jubelt. Junuzovic spitzelt den Ball in den Strafraum, Serbiens Goalie pariert den Schuss von Arnautovic. Gegen den Nachschuss von Janko ist er aber machtlos – 2:2.
Länge währt die Freude aber nicht. In der 74. Minute löst sich der überragende Tadic von Wimmer und schießt humorlos ins kurze Eck zum 3:2 für Serbien ein.


Die ÖFB-Elf wirft alles nach - in der 81. Minute lässt aber Arnautovic die Riesenausgleichs-Chance liegen. In der vierten Minute der Nachspielzeit bringt Joker Schöpf nicht genügend Druck hinter seinen Schuss.
Es bleibt beim 2:3 – die Nationalmannschaft geht nach 13 Quali-Spielen erstmals wieder als Verlierer vom Platz. 


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