Washington
Fix: Hillary will ins Weiße Haus
Endlich wurde das „Geheimnis“ offiziell gelüftet: Ja, Hillary Clinton werde für das US-Präsidentenamt kandidieren, bestätigten am Freitag die US-Demokraten. Die ehemalige US-Außenministerin und First Lady wird ihre Kandidatur am Sonntag via Twitter und Facebook nochmals persönlich ankündigen. Die toughe Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton will dann einen umfassenden Medienwahlkampf starten. Die Demokratin plant einen Auftritt in Iowa, wo nächsten Jänner die parteiinternen Vorwahlen beginnen. In Iowa will sie auch den bittersten Moment ihrer Karriere auswetzen: 2008 verlor die damalige Favoritin gegen Aufsteiger Barack Obama – der Anfang vom Ende ihrer Präsidentschaftsträume.
Jungstar führt knallhartes Wahlkampfteam an
Vollgas
Clinton macht diesmal alles anders: Mit intimeren Auftritten soll der Eindruck vermieden werden, sie sei sich ihrer Sache zu sicher – auch wenn bei den Demokraten keine Gegner in Sicht sind.
Ihre Wahlkampfthemen: die Ungleichheit und eine Wirtschaft, die auch die Mittelklasse weiterbringt. Sie will Jungwähler ansprechen, holte sich den erst 35-jährigen, aggressiven Polit-Profi Robby Mook als Wahlkampfleiter. Der wird die 2,5-Milliarden-Dollar-Schlacht ums White House vom Hillary-Headquarter in Brooklyn (New York) aus dirigieren. Engagiert wurden auch Stars der Obama-Wahlkämpfe, deren clevere Internet-Kampagnen Wähler anlockten.
Gleich zum Wahlkampfstart müssen Skandale überwunden werden. Vor allem: Clinton hatte während ihrer Zeit als Außenministerin einen privaten E-Mail-Server verwendet – und dann alle Mails gelöscht. Das führte zu einem gewaltigen Aufschrei. Und den jüngsten Sturz in den Umfragen …
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