Neue Angriffe
Putin hat jetzt ein gewaltiges Krim-Problem
Bei russischen Angriffen in der Ostukraine sind laut Behörden drei Menschen getötet worden. Bei den Angriffen in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk habe es ein Todesopfer und neun Verletzte gegeben, teilte der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha am Sonntag auf Telegram mit. Ein weiterer Angriff in der Region Poltawa tötete am Samstagabend zwei Menschen und verletzte 13 weitere, darunter sechs Kinder. Auch Russland meldete fünf Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen.
Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in der Nacht 239 ukrainische Drohnen abgeschossen zu haben. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj traf das Militär seines Landes bei Angriffen in der Nacht ein Öllager auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim. Es habe sich um ein Depot in der Stadt Kertsch gehandelt, erklärte Selenskyj. Auch eine Öltransportanlage in der russischen Region Krasnodar sei getroffen worden.
Ukraine attackiert Krim
Infolge der massiven ukrainischen Drohnenangriffe im Raum Kertsch starben mindestens fünf Menschen. Nach den Attacken gebe es auch 28 Verletzte, teilte der von Moskau eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow am Sonntagmorgen auf Telegram mit. Details nannte er nicht.
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Nach Berichten in sozialen Netzwerken gab es mehrere Explosionen und Brände in verschiedenen Regionen der Halbinsel. Im Kraftstoffterminal der Hafenstadt Kertsch sei ein Feuer ausgebrochen, eine große Rauchwolke liege über der Region, berichtete das Telegram-Portal "Krymski Weter" am Morgen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Behörden informierten in der Nacht auch über die Schließung der Krim-Brücke zwischen Kertsch und dem russischen Festland für den Autoverkehr. Auch der Hafen Kawkas auf der russischen Seite der Straße von Kertsch soll bei dem Angriff getroffen worden sein. Dort liegen ebenfalls ein Kraftstoffterminal und ein Öldepot. Die Ukraine versucht seit Wochen, mit den zunehmenden Angriffen die Krim von der Versorgung abzuschneiden. Bemühungen um eine Beendigung des seit mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken.
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Tankstellen auf der Krim stellen Verkauf von Treibstoff ein
Infolge der Angriffe stellten Tankstellen auf der Krim laut Behördenangaben den Verkauf von Treibstoff an Privatpersonen und Unternehmen ein. Der von Russland eingesetzte Gouverneur Aksjonow teilte auf Telegram mit, dass der Stopp seit Sonntag 09.00 Uhr Ortszeit in Kraft sei. Kraftstoff werde nur noch an staatliche Behörden abgegeben, die den Betrieb und die Sicherheit der Halbinsel gewährleisteten, so Aksjonow weiter.
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