Lafarge verzeichnet auch im dritten Quartal einen Gewinnrückgang
Der französische Zementhersteller Lafarge tritt auf der Stelle. Der Bauzulieferer musste auch im dritten Quartal einen Rückgang des Überschusses um acht Prozent auf 372 Mio. Euro hinnehmen, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Damit blieben die Franzosen hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
Während es in den Schwellenländern Zuwächse gab, machte die schwache Baukonjunktur in den Industrieländern dem Konzern schwer zu schaffen. Dagegen hatte der deutsche Baukonzern HeidelbergCement am Vortag mit einem kräftigen Gewinnanstieg die Märkte positiv überrascht.
An seinem vor drei Monaten gesenkten Branchenausblick hielt Lafarge fest. Der Vorstand erwartet, dass die Nachfrage im schlechtesten Fall um ein Prozent sinken und bestenfalls um drei Prozent steigen werde. Zuvor hatte Lafarge einen Zuwachs von fünf Prozent prognostiziert. Für 2011 erwarten die Franzosen erneut vor allem in den Schwellenländer Wachstum, für ihre alten Kernmärkte bleiben sie aber skeptisch.
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