Tierischer Einsatz
Ausgebüxte Kälber mit Hilfe von Drohne wieder eingefangen
NÖ. Ausgerissen waren die Kälber am Montag in Arbesbach. Zu Beginn wurde ein Gebiet abgesucht, wo Anrainer frische Kuhspuren gesichtet hatten. Da die drei vermissten Kälber dort nicht auffindbar waren, wurde der Standort immer wieder strategisch verändert. Noch am selben Nachmittag konnten die drei Kälber mittels Wärmebildkamera der Drohnengruppe der FF Zwettl gefunden werden.
Leider gelang es den Besitzern und Helfern nicht, alle drei Kühe auf Anhieb einzufangen, weshalb zwei Tiere wieder flüchteten - unglücklicherweise in unterschiedliche Himmelsrichtungen. Somit ging die BOS-Drohne erneut in die Luft. Parallel dazu wurden die Feuerwehren Arbesbach, Altmelon, Griesbach, Großpertenschlag, Pretrobruck und Wiesensfeld alarmiert. Nach diversen Standortwechseln, die sich durch Rückmeldungen der bodengebundenen Suchtrupps bezüglich neuer Spuren ergaben, konnte ein weiteres Kalb durch die Drohne gefunden werden - das Tier war aber dermaßen aufgeregt, dass ein Einfangen unmöglich war. Folglich wurde es von den Florianis bis zum Eintreffen eines Veterinärs in Schach gehalten, der letztendlich das Kalb beruhigen musste und auch konnte. Vom dritten Kalb fehlt allerdings jede Spur.
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